Betriebssystem ist Mit-Entscheidungsgrund bei Handy-Wahl

18. August 2011 0 Kommentar(e)

A1 präsentiert Social Impact Studie 2011

„Das Handy wird als Smartphone zu einem 360°-Kommunikationstool. Deshalb treiben wir als führendes Kommunikationsunternehmen auch den Ausbau der Breitband-Infrastruktur voran. Denn nur sie ist die Basis dafür, dass die Österreicherinnen und Österreicher alle aktuellen und künftigen Services nutzen können“, so Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group.

Quelle: A1/Helene Waldner

Quelle: A1/Helene Waldner

Smarte Features am Handy setzen sich weiter durch: Bereits 25 % gehen mobil ins Internet – eine Steigerung um 10 %-Punkte im Vergleich zu 2010. Bei den jungen Männern zwischen 12 und 29 Jahren sind es sogar 41 %. Die Nutzung von mobilem E-Mail ist um 8 %-Punkte auf 23 %, jene von Social Networks um 7 %-Punkte auf 16 % gestiegen. Im Schnitt nutzt jeder Vierte in Österreich Apps. Bei den 12 bis 29-jährigen Männern sind 44 % App-User, bei den Smartphone Usern sogar 61 %.

Trend: Services wandern vom PC aufs Handy

Eindeutig ist auch die Entwicklung, dass zunehmend Services öfter am Smartphone als am PC genutzt werden. Mehr als ein Drittel aller, die Social Networks auf PC sowie Smartphone nutzen, tun das bereits häufiger mobil. 2011 nutzen 37 % Facebook, Twitter und Co. jetzt häufiger mobil (2010: 8 %). Das Instant Messaging wird von 36 % häufiger am Handy als auf dem PC genutzt, vergangenes Jahr waren es nur 10 %. Navigation bzw. Routenplaner werden jeweils auf beiden Plattformen – also am PC bzw. Handy – gleich stark genutzt.

Auch das E-Mailen wird immer mobiler: Bereits 22 % nutzen E-Mails öfter am Handy als am PC. Als vergleichsweise neues Service werden Cloud Dienste bereits von 10 % der österreichischen User genutzt – 75 % davon setzen die „Wolke“ hauptsächlich privat ein.

Jeder Fünfte nutzt Applikationen am Smartphone

Unabhängig von Alter, Geschlecht oder regionaler Herkunft nutzt jeder Fünfte Apps. Die Nutzung innerhalb der gesamten Bevölkerung – nicht nur der jungen Zielgruppe – ist im vergangenen Jahr um 18 %-Punkte auf 25 % gestiegen. Die beliebtesten Apps sind Spiele, News sowie Social Media. Besonders lokale Infos spielen eine große Rolle: 65 % haben Interesse an Apps mit lokalem Bezug – von Kostenabfrage über Bürger-Services bis hin zu Navigationsdiensten für Österreich.

Betriebssystem ist Mit-Entscheidungsgrund bei Handy-Wahl

Bei der Wahl eines Handy-Modells sind neben dem Preis (57 %) vor allem Menüführung und Display-Größe (jeweils 41 %) sowie Akkuleistung (39 %) entscheidend. Leichte Bedienbarkeit (85 %) ist mit deutlichem Vorsprung die wichtigste Funktionalität, die ein Handy erfüllen muss – gefolgt von Touchscreen und guter Kamera (jeweils 39 %). Hinsichtlich der Form bevorzugen 40 % Touchscreen-Geräte, 24 % tendieren zur klassischen „Schokoriegel“-Form.

Das Betriebssystem ist heute zu einem entscheidenden Faktor geworden – v.a. für junge Männer. Für 33 % ist das Operating System (OS) ausschlaggebend für die Handy-Wahl. Unter der gesamten Bevölkerung ist es immerhin knapp jeder Fünfte (17 %), der sich aufgrund des Betriebssystems für ein Handy entscheidet. Österreich Smartphone User**, die das Betriebssystem ihres Handys kennen, nutzen mit 38 % am häufigsten Android. Apples iOS folgt mit 30 % und Symbian mit 13 %. Die Betriebssysteme von Windows (9 %), BlackBerry (6 %) und Samsung (Bada; 3 %) folgen auf den Plätzen.

Die Bedeutung des Handys für die Österreicherinnen und Österreicher ist sehr groß: Drei Viertel (76 %) tragen ihr Mobiltelefon immer bei sich. Gleichzeitig gibt es einen leichten Trend zur gezielten Nicht-Erreichbarkeit. 46 % empfinden heute ständige Erreichbarkeit als lästig, 2010 waren es 38 %. 53 % nehmen ihr Handy auch mal bewusst nicht mit, um ungestört zu sein – 2010 lag der Anteil bei 49 %, 2007 bei 33 %.

 

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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