10 Dinge, die WhatsApp in Zukunft können wird

Redaktion 27. Juli 2016 0 Kommentar(e)

Schon lange hat WhatsApp die SMS als mobiles Textmedium erster Wahl abgel√∂st. Quasi kostenlos l√§sst sich √ľber die App unendlich chatten, auf Bilder und Videos zur Illustration seiner Botschaften muss man ebenso wenig verzichten wie auf Audiodateien und zur Organisation von Aktivit√§ten mit Freunden oder Arbeitskollegen lassen sich buchst√§bliche Gr√ľppchen bilden.

WhatsApp-Logo-grey

Ein Jahr nach der √úbernahme durch Facebook Anfang 2014 erfolgte die Erweiterung um die lange herbeigesehnte Telefoniefunktion, Skype wurde somit fast √ľberfl√ľssig. Damit ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Anwendung soll nicht nur bei den Nutzerzahlen, sondern auch bei ihren F√§higkeiten wachsen und sich dabei grundlegend ver√§ndern: WhatsApp k√∂nnte mehr werden als ein ¬≠Messenger – n√§mlich eine universelle Schnittstelle zwischen Nutzern und Unternehmen. Wir zeigen M√∂glichkeiten auf.

1. Dateien in allen Formaten anhängen

Noch muss man sich bei Anh√§ngen auf Lieder, eigene Audioaufzeichnungen, Fotos und Videos beschr√§nken. Wenn WhatsApp aber die E-Mail verdr√§ngen will, m√ľssen auch PDFs und Dateien anderer Formate zu verschicken sein. Bislang geht das nur mit Extra-App, das d√ľrfte sich aber √§ndern.

2. Bezahlen und Geld √ľberweisen

Keine unwahrscheinliche Erweiterung stellt die Verkn√ľpfung von WhatsApp mit einer Kreditkarte dar. Damit k√∂nnte man in Onlineshops leichter bezahlen. Der japanische Konkurrent Line bietet eine solche Funktion in reduzierter Form bereits. Nicht auszudenken, wenn per WhatsApp so direkt Geld verschoben werden k√∂nnte. Einige moderne Banken-Apps bieten so etwas bereits an; der Messenger k√∂nnte dann auch deren Job √ľbernehmen. Entscheidend f√ľr den Erfolg d√ľrfte das Thema Sicherheit sein.

3. Bestellungen aufgeben

In Nippon nichts Neues, bei uns schon: Einkaufsliste per Messenger an den Supermarkt schicken, der stellt alles zusammen und liefert die Waren gleich nach Hause. Die Ware ist dabei fast egal, das Prinzip ist immer gleich: Shops h√§tten eine WhatsApp-ID, dieser schickt man sein Begehren. Eine eigene App oder E-Mails w√ľrden dadurch √ľberfl√ľssig.

4.¬† Nichts √ľbersehen

Ein kleiner, aber wichtiger Schritt hin zur ‚ÄěE-Mail light‚Äú:¬† Wenn Sie eine WhatsApp-Nachricht gelesen haben, verschwindet sie in der restlichen Masse. ‚ÄěAls ungelesen markieren‚Äú w√§re hier ein n√ľtzliches Feature.

5. √úberall reservieren mit Chatbot-Funktion

Wenn am anderen Ende immer noch ein Mensch sitzen muss, ist gerade bei der kommerziellen Kommunikation der Vorteil einer Textnachricht nicht allzu gro√ü. Toll sind da sogenannte Chatbots, also Dialogsysteme, die verstehen, was das menschliche Gegen√ľber m√∂chte. So k√∂nnten in Theater oder Restaurant Pl√§tze reserviert oder auch ein Taxi bestellt werden. Die Uhrzeit ist egal, der Bot ist stets wach.

6. Nicht nur hören, sondern auch sehen

Dem reinen Textmessaging folgte das Verschicken von Bildern, danach konnte man mit WhatsApp auch telefonieren. Einer der ­nächsten Entwicklungsschritte ist eigentlich unweigerlich die
Video-Telefonie.

7. Freunde zum gemeinsamen Spielen einladen

Auch WhatsApp k√∂nnte sich wie sein japanischer Konkurrent ‚ÄěLine‚Äú mit Multiplayer-Games verkn√ľpfen. Line l√§sst die Spieler Tags, also die Spieler-Identit√§ten versenden und Freunde zum gemeinsamen Zocken einladen. Auch f√ľr Fans von Spielkonsolen k√∂nnte das Verschicken einer digitalen Visitenkarte interessant sein.

8. Individualisieren von App-Design und Emojis

Je mehr WhatsApp in das pers√∂nliche und t√§gliche Leben eingebunden wird, desto gr√∂√üer wird auch das Bed√ľrfnis, den eigenen Charakter in der Bedienoberfl√§che wiederzufinden. Die L√∂sung: Customizing. Der Einfluss der Nutzer auf die Gestaltung der f√ľr die Messenger-Kommunikation so wichtigen Emojis k√∂nnte auch wachsen. In speziellen Shops k√∂nnten sie angefertigt werden.

9. Nutzer selektiv zulassen mit Friend-Funktion

Prinzipiell ist es so: Wer Ihre Telefonnummer kennt, kann Ihnen per WhatsApp Nachrichten schicken (sofern Sie die App installiert haben). Manchmal sind diese aber alles andere als erw√ľnscht. Sie k√∂nnen dann zwar den Kontakt blockieren, der Schaden ist aber vielleicht schon da. Ein Ansatz w√§re, zuerst durch beidseitiges Einverst√§ndnis ‚ÄěFreunde‚Äú zu werden, bevor ein Chat begonnen werden kann.

10. Kalender-Funktion f√ľr Gruppen

Die eingangs zitierten Gruppen werden gerne genutzt, um Aktivit√§ten zu koordinieren: sei es der Kinobesuch mit ein paar Arbeitskollegen, Fu√üball mit Freunden oder die Probe mit den Bandmates. Damit ein gefundener Termin dann auch von keinem verschlafen wird, w√§re eine Fixierung von Datum und Uhrzeit mit Erinnerungsfunktion f√ľr alle WhatsApper praktisch.

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