Hausaufgaben: 5 Dinge, die Google 2016 unbedingt erledigen muss

Redaktion 17. Januar 2016 1 Kommentar(e)

Neues Jahr, neue Hausaufgaben: Mit einem Marktanteil von mehr als 80 Prozent ist Android zwar das mit weitem Abstand populärste mobile Betriebssystem der Welt, doch Raum für Verbesserungen gibt es ja bekanntlich immer. Wir präsentieren: 5 Dinge, die Google 2016 unbedingt erledigen muss. 

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Als Zubehör für das neue Google-Tablet Pixel C ist eine Tastatur erhältlich, die sich magnetisch an dem Tablet befestigen lässt. (Foto: Google)

Multitasking verbessern

Ganz oben auf Googles eigener „To Do“-Liste muss unserer Meinung nach ein gescheiter Multitasking-Modus stehen. Auf Apples iOS, zumindest auf aktuellen iPads, ist es seit iOS 9 möglich, zwei Apps gleichzeitig anzuzeigen. Hier müssen die Mannen aus Mountain View also dringend nachbessern, insbesondere da Googles hauseigenes Pixel C erheblich am fehlenden Splitscreen-Modus leidet.

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3D Touch

Anfangs noch als unnützes Gimmick verschrien, hat sich 3D Touch auf dem iPhone 6s und 6s Plus schnell zu einem praktischen Feature entwickelt. Mithilfe von 3D Touch kann der integrierte Touchscreen nicht nur einen einfachen Druck erkennen, sondern weiß auch, wie stark auf das Display gedrückt wird. Das eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten zur Interaktion mit Apps und dem Betriebssystem an sich. In Android N wünschen wir uns also, dass Google neue APIs integriert, damit eine Technik wie 3D Touch auch nativ im OS eingebunden werden kann – zumal Displayhersteller Synaptics bereits entsprechende Panel vorgestellt hat.

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Android Wear

Große Fragezeichen stehen derzeit am Horizont von Android Wear. Googles Smartwatch-Betriebssystem wird zwar stetig weiterentwickelt, eine klare Richtung gibt es bei Android Wear bislang aber nicht. Soll das OS, wie bisher kommuniziert, lediglich eine Verlängerung des Smartphones sein oder wie watchOS auf der Apple Watch langfristig auf eigenen Füßen stehen? In welchen Abständen ist bei Android Wear mit Softwareupdates zu rechnen und welche neuen Funktionen werden sie beinhalten? Diese und weitere Fragen muss Google 2016 beantworten.

HTC entwickelt derzeit eifrig eine Virtual-Reality-Brille namens „Vive“, die Ende 2015 auf den Markt kommen soll. (Foto: HTC)

Größeres Engagement in Virtual Reality

Dieses Jahr landen sowohl die Oculus Rift als auch HTC Vive in den Elektronikmärkten, das zukunftsträchtige Thema Virtual Reality scheint nach langer Wartezeit endlich seinen Durchbruch zu feiern. Mit Ausnahme von Cardboard, der kostengünstigen VR-Brille aus Pappe, hat sich Google bislang noch zurückgehalten. Sollte der Internetkonzern nicht ins Hintertreffen geraten wollen, muss er aber schnellstens nachbessern. Glücklicherweise weiß das der Suchmaschinenanbieter aber offenbar selbst, weshalb es seit Kurzem eine eigene VR-Abteilung im Googleplex gibt. Ein erster Schritt ist also bereits getan.

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Schnellere Updates

Zweifellos die „Never-Ending-Story“ in der Android-Welt. Auch anno 2015 waren zügige Softwareupdates leider alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Google selbst kann man für die Fehler von Samsung, HTC und Co. wohl kaum verantwortlich machen. Dennoch muss der Konzern Mittel und Wege finden, die Hersteller an die Kandare zu nehmen, um zumindest indirekt für schnellere Updates zu sorgen.

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