Amazon wird schon bald Prime Music starten

4. November 2015 0 Kommentar(e)

Der Online-Händler Amazon will die Welt erobern. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat der Konzern bereits vor Jahren mit der Initiierung von Amazon Prime gemacht. Das Programm für den kostenlosen Premium-Versand wurde kurze Zeit später mit Filmen und Serien erweitert und jetzt kommt auch noch ein Streaming-Dienst für Musik.

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Mit Apple Music will das Unternehmen aus Cupterino einmal mehr die Musik-Branche umkrempeln. Jenes Unterfangen läuft derzeit aber nur etwas schwerfällig an und es wird in den nächsten Wochen wohl kaum etwas daran ändern. Ganz im Gegenteil. Da jetzt auch wieder der Platzhirsch Spotify aufgewacht ist und um die Gunst der Musik-Begeisterten buhlt und auch viele andere Unternehmen in dem Musik-Streaming ihr Geschäft sehen, wird Apple sicher nicht einfach die Massen begeistern können.

Zudem steigt jetzt auch noch Google mit YouTube RED in diese Branche ein. Auch Amazon will sich mit Prime Music ein StĂĽck vom Kuchen sichern. Der Dienst ist bereits seit Monaten in den USA verfĂĽgbar und kommt jetzt endlich auch zu uns.

Amazon wird „nur“ eine Million Songs anbieten können, während die anderen hier eine deutlich größere Auswahl bereitstellen. Zum Vergleich: Apple Music oder Spotify zählen 30 Millionen Titel.

Nur 1 Million Songs

Als Argument für Prime Music fällt die Song-Auswahl einmal flach. Auch die Tatsache, dass das Angebot nicht separat genutzt werden kann, spricht nicht gerade dafür. Allerdings bietet der Konzern mit dem Musik-Streaming-Angebot eine gelungene Ergänzung zum derzeitigen Lieferumfang. Neben dem Premium-Versand, Büchern und Serien bzw. Filmen können sich Prime Kunden für nur 50 Euro pro Jahr auch noch 1 Million Songs sichern.

Eine wirkliche Bedrohung ist Amazon Prime Music derzeit fĂĽr die Konkurrenten nicht. Sollte das Unternehmen aber mehr Titel in die Bibliothek aufnehmen, wird die Luft fĂĽr Apple, Spotify und Co. dĂĽnn.

Via: Mobilegeeks

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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