Apple und die Geldgier: Preise für das iPhone 6S wurden erhöht

13. Januar 2016 2 Kommentar(e)

Das iPhone 6s wird geringfügig teurer: Aufgrund der neuen Urheberrechtsabgabe, die mit Anfang des Jahres in Deutschland in Kraft getreten ist, werden Smartphones teurer. Betroffen ist davon auch das neueste iPhone, wobei sich da die Preiserhöhung sogar noch in Grenzen hält.

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6,25 Euro für Smartphones und 8,75 Euro für Tablets sieht die neue Gesetzgebung an Abgaben vor. Die „Zentralstelle für private Überspielungsrechte“ – was immer das auch bedeuten mag – hebt seit dem 01. Januar die Abgaben ein. Für den Verbraucher bedeutet das: Smartphones werden teurer. Betroffen sind davon natürlich auch Käufer eines Apple-Gerätes. Wer bei einem iPhone 6s zuschlägt, zahlt aber lediglich fünf Euro mehr. Das hat einen einfachen Grund: Gehört ein Unternehmen dem Branchenverband Bitkom an, wird die Abgabe geringfügig gesenkt. Das heißt: Fünf Euro für Smartphones, 7 Euro für Tablets.

Die Preiserhöhung macht sich bereits bemerkbar: Im Apple-Shop wird das iPhone 6s mit nunmehr 744,95 Euro geführt, zuvor war der Preis bereits auf 739 Euro gefallen. Das iPhone 6s Plus ist ebenfalls etwas teuer, es kostet nun 854,96 Euro; in der günstigsten Variante, versteht sich. Und was passiert mit den Einnahmen, die durch die gesetzliche Abgaben lukriert werden? Die gehen an die Verwertungsgesellschaften. Warum? Damit etwaige private Kopien abgegolten sind, sollten diese mit den jeweiligen Mobilgeräten angefertigt werden. Hört sich ein wenig willkürlich an, ist es vermutlich auch.

In Österreich kann man bislang noch beruhigt shoppen gehen: In der Alpenrepublik wurde das Gesetz bislang noch nicht verabschiedet, ein ähnliches Modell existiert in der Theorie aber bereits. Die Abgabesätze sind allerdings etwas niedriger: 2,50 Euro bei Mobilgeräten, fünf Euro bei Notebooks, ein Euro bei Smartwatches.

Eure Meinung zur Thematik? Wir freuen uns über Kommentare!

Quelle: OE24

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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