Bezahlter Sex mit Frauen: Die App „Ohlala“ macht’s möglich!

Peter MuĂźler 1. September 2015 0 Kommentar(e)

Auch das älteste Gewerbe der Welt muss mit der Zeit gehen: Das Berliner Startup Spreefang UG bietet mit „Ohlala“ nun eine App an, mit der man(n) via Smartphone bezahlten Sex mit Frauen buchen kann. 

Auch interessant: Das Google-Auto fürchtet sich vor stehenden Fahrrädern

ohlala-screens„Sofort. Anonym. Unkompliziert“ – mit diesem Slogan wirbt „Ohlala“, dessen GrĂĽnderin den passenden Namen Pia Poppenreiter trägt. Die Ă–sterreicherin, die in der Berliner Startup-Szene bereits durch Online-Service Peppr fĂĽr Furore gesorgt hat, will mit ihrem neuen Unternehmen die Vermittlung Sex revolutionieren. „Wir sind seit zwei Wochen fertig und trotz Testphase haben sich bisher schon mehrere tausend Kunden registriert“, erklärt die Wahl-Berlinerin gegenĂĽber dem österreichischen Onlinemagazin Heute.at. „Ohlala“ ist eine Art Tinder mit integriertem, aber optionalen Escort-Service, wenn man die Idee hinter dem Portal auf einen Satz zusammenfassen wollen wĂĽrde.

Dass die auf „Ohlala“ vermittelten Dates nämlich zu Sex führen müssen, ist nur eine Möglichkeit von vielen, aber keine Notwendigkeit, versichert Poppenreiter den Netzpiloten: „Was bei dieser Verabredung genau passiert, ob die beiden schick essen gehen, einen romantischen Abend verbringen oder auch im Bett landen, geht uns nichts an.“

Die Funktionsweise von „Ohlala“ ist relativ simpel: Männer wie Frauen legen Profile an und können dort ihre Liebesdienste gegen Bezahlung zur Verfügung stellen. Doch anders als bei x-beliebigen Escort-Services liegt die Entscheidung bei den Damen: Die Frauen erhalten eine Liste mit potentiellen Kunden und können dann entscheiden, wem sie Zutritt zu ihrem Profil gewähren. Öffentlich einsehbare Profile mit Fotos und Telefonnummern gibt es nicht. Wenn es anschließend zwischen „Anbieterin“ und potentiellen Kunden „passt“, wird ein Date ausgemacht, das unter Umständen zu mehr führen kann.

Noch ist „Ohlala“ auf Berlin beschränkt. Ab September soll neben der deutschen Hauptstadt auch Frankfurt am Main und München folgen und anschließend das komplette Bundesgebiet. Wenn die kritische Masse an Nutzern überschritten ist, möchte sich Poppenreiter auch um die Monetarisierung ihrer Services kümmern – derzeit ist „Ohlala“ nämlich noch kostenlos.

Quelle: Yahoo! News

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
Pete_Mag_bw_160

Peter MuĂźler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.