Echo Lock-Screen: Microsoft ├╝bernimmt innovative Sperrbildschirm-App f├╝r Android

13. September 2015 0 Kommentar(e)

Still und heimlich hat Microsoft das Unternehmen Double Labs ├╝bernommen, das┬ámit ÔÇ×Echo Lock-ScreenÔÇť┬áeine der innovativsten Sperrbildschirm-Apps f├╝r Android anbietet. Laut Microsoft-Managerin Julie Larson-Green soll der Kauf von Double Labs dazu genutzt werden, um Microsofts Expertise bei Lockscreen-Anwendungen zu verbessern.┬á

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Microsoft als Trojanisches Pferd zu bezeichnen, dass Android von Innen her ├╝bernimmt, w├Ąre ├╝bertrieben. Tats├Ąchlich breitet sich der Softwareanbieter aber immer weiter im bislang von Google dominierten Android-Sektor aus. Erst gestern wurde etwa bekannt, dass Microsofts Sprachassistentin Cortana bald tief ins Cyanogen OS integriert werden soll. Microsoft Office ist seit geraumer Zeit bereits auf Android erh├Ąltlich, ebenso wie die hauseigene Suchmaschine Bing und der Next Lockscreen. Dass die Redmonder mit Double Labs nun einen der innovativsten Lockscreen-Anbieter ├╝bernommen haben, zeigt ganz deutlich, dass Microsoft seine Expertise in Sachen Sperrbildschirme ausbauen m├Âchte.

Das best├Ątigte auch Julie Larson-Green gegen├╝ber dem UK Business Insider: ÔÇ×Lockscreens zeigen aktuell nur eine Liste mit Benachrichtigungen von Apps an und nicht notwendigerweise das, was f├╝r den Nutzer auch von Interesse ist.ÔÇť Der ÔÇ×Echo Lock-ScreenÔÇť (hier zum Test), den sich Microsoft jetzt einverleibt hat, geht hier einen anderen Weg und gibt Nutzern weitreichende Einstellungs- und Individualisierungm├Âglichkeiten an die Hand.

Android als Testlabor

F├╝r Microsoft sei Android so etwas wie ein ÔÇ×TestlaborÔÇť, so Larson-Green. Da Windows Phone selbst lediglich einen Marktanteil von 3 Prozent habe, eigne sich das Google-OS besser zum experimentieren mit neuen Features und Funktionen. Die Erkenntnisse, die Microsoft durch den ÔÇ×Echo Lock-ScreenÔÇť gewinnt, k├Ânnen laut Larson-Green in Zukunft auch in Windows 10, Windows 10 Mobile oder anderen Microsoft-Produkten einflie├čen.

Die Nutzer darf es freuen ÔÇô bedeutet diese Strategie doch im Umkehrschluss, dass die Sperrbildschirm-App trotz ├ťbernahme durch Microsoft wohl auch weiterhin kostenlos im Play Store zu haben sein wird.

Quelle: UK Business Insider 

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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