Edward Snowden: Die NSA sieht deine Penisfotos

Redaktion 7. April 2015 0 Kommentar(e)

Die Enth├╝llungen rund um die NSA durch Edward Snowden haben zu Beginn f├╝r viel Trubel in der Medienlandschaft gesorgt. John Oliver greift das Thema erneut auf und veranschaulicht die Massen├╝berwachung anhand von Penisfotos bildlich.

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Vor knapp zwei Jahren hat Edward Snowden Informationen rund um die Massen├╝berwachung der NSA ver├Âffentlicht. Seither wird die Problematik zwar immer wieder in den Medien diskutiert und aufgegriffen, so richtig etwas dagegen getan hat aber noch niemand. Zu einem gro├čen Teil ist das vermutlich der sehr komplexen und schwer verst├Ąndlichen Sachlage zuzuschreiben.

Der Talkshow-Moderator John Oliver hat aber jetzt vermutlich eine M├Âglichkeit gefunden, diese Problematik in einfache und verst├Ąndliche Worte f├╝r┬ádie Masse zu kleiden. Er m├Âchte wissen ob die NSA auch die ÔÇ×PenisbilderÔÇť der US-Bewohner in die Finger bekommt und ist aus diesem Grund nach Russland gereist um den Whistleblower h├Âchstpers├Ânlich zu sprechen.

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Ja, die NSA sieht deine Penisbilder

Snowden sagt im Interview mit John Oliver, dass es eine gute Nachricht gibt. Es gibt bei der NSA kein ÔÇ×Dickpic-ProgrammÔÇť, sprich die Einrichtung┬ásucht nicht bewusst nach Penisbildern. Die schlechte Nachricht ist aber, dass sie im Besitz von solchen Schnappsch├╝ssen ist.

Snowden erkl├Ąrt auf Anfrage von Oliver die unterschiedlichen Regelungen und vor allem, wie die NSA in den Besitz der Bilder des besten St├╝cks des Mannes kommt. In den meisten F├Ąllen greift sich der Geheimdienst die Daten, sobald das Foto die USA verl├Ąsst. Neben den Regulierungen des Patriot Acts erkl├Ąrt Snowden auch die unterschiedlichen ├ťberwachungsprogramme PRISM, Muscular, Mystic und XKeyscore ÔÇô nat├╝rlich im Kontext zu den Penisbildern.

Das vollst├Ąndige Video k├Ânnt ihr euch hier ansehen:

Ändere nicht dein Verhalten!

Zu guter Letzt gibt uns Snowden noch zu verstehen, dass man sich nicht von der ├ťberwachung beeindruckt zeigen soll und schon gar nicht das eigene Nutzungsverhalten ├Ąndern soll. Immerhin ist es unser gutes Recht, das Netz so zu benutzen wie wir es wollen und die Geheimorganisationen tun hier etwas Falsches. Nicht wir!

Quelle: YouTube

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