Google bestraft Pixel-Käufer

Johannes Gehrling 21. November 2016 Kommentare deaktiviert für Google bestraft Pixel-Käufer Kommentar(e)

Das Unternehmen aus Mountain View greift zu drastischen Mitteln, wenn Kunden gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen – bis hin zum digitalen Tod.

GooglePixel

(Foto: Google)

Das mussten einige (vermutlich) unwissende Pixel-Käufer in den USA erleben. Im Auftrag eines Wiederverkäufers aus New Hampshire haben sie bis zu fünf Pixel-Geräte erstanden und diese für fünf Dollar Gewinn pro Smartphone an den Verkäufer abgetreten. Kurz darauf wurden ihnen sämtliche Google-Dienste gesperrt: Also Gmail, Google Fotos, Drive und Co.

Der Grund dafür liegt in einem Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, die alle Käufer akzeptieren müssen – diese verbieten den Kauf eines Pixel-Smartphones mit dem Zweck, es mit Gewinn weiterzuverkaufen. Als Konsequenz bei einem Verstoß droht Google in den Bedingungen mit dem Ausschluss von allen seinen Diensten.

Die betroffenen Kunden erlebten daraufhin wahrlich den digitalen Tod: E-Mails von Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen kamen nicht mehr an, der Zugang zu privaten, bei Google Fotos gespeicherten, Aufnahmen war weg – manche Nutzer hatten sogar keinen Zugriff mehr auf medizinisch wichtige Daten. Einigen von ihnen wurde dabei bewusst, wie sehr sie sich von Google abhängig gemacht haben – und wollen das in Zukunft ändern.

Der Suchmaschinen-Riese selbst äußerte sich unterdessen selbst zu der Sache: Die einzelnen Fälle werden geprüft und etwaige Konten wieder freigegeben, wenn den entsprechenden Kunden ihr Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen nicht bewusst war. Wie lange das dauert und auf welchen Kriterien die Überprüfung beruht, hat das Unternehmen aber nicht mitgeteilt.

Quelle: tech2.com

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Johannes Gehrling   Redakteur

Johannes ist seit Jahren Android-Fan und Nexus-Liebhaber – kein Wunder also, dass er seit eh und je versucht, jeden von den Google-Geräten zu überzeugen. Außer auf Android Mag kann man vom ihm auch Artikel auf anderen Plattformen und in verschiedenen Print-Formaten lesen – und immer geht es um Technik oder Videospiele. Letztere testet er deswegen auch beruflich.

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