Google möchte die Verständigung zwischen Flüchtlingen und Helfern verbessern und bittet um Mithilfe

26. September 2015 0 Kommentar(e)

Dass die Flüchtlinge aus Syrien, Persien und Afgahinstan nicht Deutsch können liegt auf der Hand. Bestenfalls Englisch. Und wenn auch das nicht, dann kommt der Google Übersetzer ins Spiel.

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Alleine in diesem Jahr konnte Google eine Verfünffachung von Übersetzungen aus dem Arabischen innerhalb des deutschen Sprachraums beobachten. Doch leider sind gerade solche Übersetzungen von bzw. in hierzulande nicht gebräuchliche Sprachen alles andere als perfekt. Und deswegen bietet Google in einem Blogpost auf google-produkte-blogspot.de um die Hilfe der Bevölkerung.

Mithilfe der Translate Community könnt ihr eine Reihe von Übersetzungen verbessern, die Flüchtlingen und Helfer dabei unterstützen, miteinander zu kommunizieren.

Benötigt wird die Hilfe für viele Sprachen, insbesondere jedoch für Arabisch und Persisch. Gesucht werden also Mitbürger, die sowohl Arabisch oder Persisch, als auch Deutsch sprechen.

Interessanterweise geht ohne Englisch nichts. Deutsch - Arabisch alleine ist zu wenig

Interessanterweise geht ohne Englisch nichts. Deutsch – Arabisch alleine ist zu wenig

Diese sollen nach Möglichkeit die bereits vorhandenen Übersetzungen bewerten und ggfs. optimieren und eigene Übersetzungen vornehmen.

Helfen können auch alle, die nicht Arabisch oder Persisch sprechen. Und zwar, indem sie Leute, die dies können, auf die Aktion von Google aufmerksam machen.

Voraussetzungen für Übersetzungen sind:

  • Ein Zugang zum Internet, entweder per Handy, Tablet oder Computer
  • Das Beherrschen der Sprachkombination Deutsch/Persisch oder Deutsch/Arabisch
  • Der Besitz eines kostenlosen Google-Kontos (Ihr benötigt ein Google-Konto, damit Spam verhindert werden kann. Wenn ihr kein Google-Konto habt, könnt ihr ganz einfach eins einrichten ‒ dafür braucht ihr nur eine E-Mail-Adresse.)

Und so kann man mitmachen:

Unter g.co/UebersetzenUndHelfen wählt man zunächst diejenigen Sprachen aus, die man beherrscht und verbessern möchte, also beispielsweise Deutsch, Arabisch oder Persisch. Anschließend lassen sich im „Translate”-Modus eigene Übersetzungen vornehmen oder im „Validate”-Modus Übersetzungsvorschläge anderer Nutzer überprüfen.

Quelle: Google

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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