Google Play Store: Werbefinanzierte Apps m├╝ssen zuk├╝nftig gekennzeichnet werden

Redaktion 22. November 2015 0 Kommentar(e)

Google schafft mehr Transparenz im Play Store: In Zukunft sollen alle werbefinanzierten Apps auch als solche gekennzeichnet werden und einen entsprechenden Hinweis tragen. Wer als Entwickler gegen die neuen Richtlinien verst├Â├čt, kann im Extremfall sogar aus dem Play Store verbannt werden.┬á

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Werbefinanzierte Apps in der Familiensektion des Play Stores tragen bereits heute eine entsprechende Kennzeichnung.

In der neuen Familiensektion des Play Stores werden werbefinanzierte Apps bereits heute deutlich gekennzeichnet. Dort werden alle Apps, die jedwede Art von Werbung anzeigen, als ÔÇ×Werbeunterst├╝tzte Familien-AppÔÇť deklariert. Neu ist das Vorgehen also nicht, Google weitet die Vorgaben lediglich auf den Rest des Play Stores aus. Auf die kommende Praxis verweist Googles Onlinehandbuch, das Entwicklern beim Upload und Vertrieb von Apps im Play Store im Rat und Tat zur Seite steht.

Entwickler m├╝ssen demnach bereits jetzt angeben, ob ihre Apps Banner- oder Displayanzeigen oder Werbenetzwerke von Drittanbietern enthalten. Auch Anzeigen, die auf weitere Anwendungen desselben Anbieters hinweisen, sind von den neuen Richtlinien betroffen. Wann Google mit der ├Âffentlichen Kennzeichnung beginnt, ist zwar noch unbekannt. Laut Android Authority soll die Kennzeichnungspraxis aber ab Januar 2016 gelten. Unabh├Ąngig davon besteht auch weiterhin die Pflicht, etwaige In-App-K├Ąufe weiter auszuzeichnen. Google beh├Ąlt sich au├čerdem das Recht vor, die Kennzeichnungspraxis jederzeit zu ├╝berpr├╝fen. Verst├Â├če k├Ânnten im Extremfall mit der Verbannung aus dem Play Store geahndet werden.

Finanzierungsmodell sollte offen kommuniziert werden

Auch wenn die Kennzeichnungspflicht bei manchem Entwickler sauer aufsto├čen d├╝rfte, geht Google damit einen Schritt in die richtige Richtung und schafft mehr Transparenz im Play Store. Werbefinanzierte Apps sind vollkommen legitim, blo├č sollte dieses Finanzierungsmodell auch offen kommuniziert werden. Dass manche kostenpflichtige Apps dennoch mit Werbung vollgestopft sind, sollte mit der neuen Regelung in Zukunft dann hoffentlich die Ausnahme sein.

Quelle: Android Authority (via: Golem)

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