Humble Bundle startet Abomodell für Spiele: Ein gangbarer Weg für Android?

Redaktion 2. Oktober 2015 0 Kommentar(e)

Neue Wege: Das Humble Bundle, bekannt durch die gleichnamigen Spielepakete, wird in Zukunft auch ein Abomodell anbieten. Im „Humble Monthly“ bekommen Abonnenten für nur 12 US-Dollar im Monat eine handverlesene Auswahl an PC-Games. Ein Fingerzeig in die Spiele-Zukunft auf Android? 

Auch interessant: Stagefright 2.0: 1 Milliarde Android-Geräte sind aufgrund der Sicherheitslücke angreifbar

humble-monthly

Die Spielepaket selbst wird am ersten Freitag eines Monats bekanntgegeben. Jedoch wissen die Abonnenten im Vorfeld nicht, welche Games sie erwarten – sie kaufen gewissermaßen die Katze im Sack. Diesen großen Nachteil versuchen die Macher des Humble Bundles aber als Pluspunkt zu verpacken und werben damit, dass sich die Gamer auf ein „großes Abenteuer“ einlassen. Ganz offensichtlich soll hier die Neugierde geweckt werden.

Im „Humble Monthly“ sollen sich den Machern zufolge ganz frische Spiele befinden, die zuvor in noch keinem Humble Bundle erschienen sind. Das Abo selbst kann jederzeit gekündigt werden – die gekauften Games bleiben für den Nutzer natürlich weiterhin spielbar. Ein Einstieg ins Abomodell ist jeweils nur vor dem ersten Freitag im Monat möglich, andernfalls muss der restliche Monat gewartet werden, bis ein neues „Humble Monthly“ ansteht. Auch können vergangene Spielepakete nicht rückwirkend gekauft werden.

Eine Alternative für Android?

Bislang ist das „Humble Monthly“ nur auf Windows und dort auf der Steam-Plattform verfügbar, Nutzer von Mac oder Android schauen in die Röhre. Angesichts der Tatsache aber, dass in Android-Games weder In-App-Käufe noch Werbebanner sonderlich beliebt sind, lässt sich die Frage stellen, ob so ein Abomodell nicht auch auf Android ein gangbarer Weg wäre? Denn auch wenn mobile Spiele immer aufwändiger werden, sowohl von der Grafik als auch vom Spieleerlebnis, sind nur die wenigsten Mobile-Gamer bereit, mehrere Euro für ein Spiel auszugeben.

Ein „Humble Monthly“ für Android, von dessen 12 US-Dollar ein Teil auch an karitative Zwecke geht, könnte hier eine clevere Alternative zu den bekannten Finanzierungsmodellen sein.

Würdet ihr ein derartiges Abomodell auf Android begrüßen? Und wenn ja, was dürfte es maximal kosten?

Quelle: Humble Bundle (via SlashGear)

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen