Konzept: Voll autonome Smart Cars für den intelligenten Straßenverkehr

Johannes Gehrling 1. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für Konzept: Voll autonome Smart Cars für den intelligenten Straßenverkehr Kommentar(e)

Das DFKI (Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH) hat ein Konzept entwickelt, mit dem der Straßenverkehr komplett automatisch ablaufen soll.

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Bild: Screenshot YouTube / DFKI

Das sogenannte „EO Smart Connecting Car“ ist ein kleiner PKW, in dem zwei Personen Platz finden. Das Fahrzeug fährt völlig selbstständig über die Straßen – ganz so wie die selbstfahrenden Autos von Google und Co. Alle Smart Cars sind dabei vernetzt und kommunizieren untereinander, um Staus und Unfälle zu vermeiden.

So weit noch nicht allzu einzigartig. Außergewöhnlich ist allerdings die Idee, dass sich mehrere Fahrzeuge nach Bedarf zu einem „Road Train“ miteinander verbinden können, beispielsweise auf der Autobahn. Dabei tauschen die Autos Daten aus und teilen sich den Strom – fehlt es also zum Beispiel einem PKW an ausreichend Energie, um ans Ziel zu kommen, ein anderes hat aber noch genug und ist schon fast angekommen, können sich beide gegenseitig helfen. Damit schafft es jeder ans Ziel, dort kann das Fahrzeug ja ohnehin wieder aufgeladen werden.

Die Gesamtidee hinter dem Konzept sieht vor, dass sich die einzelnen Smart Cars selbständig den Verkehrsbedingungen anpassen und damit einen reibungslosen Straßenverkehr ermöglichen. Wie in einem Vorstellungsvideo zu sehen, sind wohl auch größere Fahrzeuge wie LKW angedacht, die sich mit in das System eingliedern.

Weiterführende Informationen zum DFKI und dem Projekt gibt es auf der offiziellen Website und in diesem kurzen Präsentationsvideo.

Quellen: Präsentationsvideo / Website des DFKI

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Johannes Gehrling   Redakteur

Johannes ist seit Jahren Android-Fan und Nexus-Liebhaber – kein Wunder also, dass er seit eh und je versucht, jeden von den Google-Geräten zu überzeugen. Außer auf Android Mag kann man vom ihm auch Artikel auf anderen Plattformen und in verschiedenen Print-Formaten lesen – und immer geht es um Technik oder Videospiele. Letztere testet er deswegen auch beruflich.

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