Paper: Dropbox stellt Google Docs-Konkurrenten vor

Redaktion 16. Oktober 2015 0 Kommentar(e)

Trotz mehrfacher Angriffe von Google oder Microsoft steht Dropbox nach wie vor an der Spitze der Cloud-Speicher. Jetzt dreht das Unternehmen den Spie├č um und startet einen Angriff auf die Online-Office-Suite Google Docs.

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Paper, so hei├čt die neue Online-Software f├╝r B├╝ro-Anwendungen, soll Google Docs und Office365 das F├╝rchten lehren. Mit Hilfe der neuen L├Âsung will Dropbox das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten erlauben. Die M├Âglichkeit ToDo-Listen f├╝r unterschiedliche Nutzer zu erstellen, soll diese L├Âsung von den bereits bestehenden abheben.

Zu Beginn des Jahres wurde von Dropbox ein Unternehmen ├╝bernommen, das mit Notes den Vorreiter von Beta dargestellt hat. Jenes Grundger├╝st wurde im Laufe der Wochen verfeinert und mit weiteren Funktionen ausgestattet. Beispielsweise ist es m├Âglich ToDo-Listen f├╝r andere Bearbeiter anzulegen und somit die Erledigung diverser Punkte voranzutreiben.

Dabei sind die neuen Zusatzfeatures weniger das Aush├Ąngeschild von Paper. Vielmehr sticht die simple Bedienung und das minimalistische Design ins Auge. TheVerge beschreibt den Service in einem ersten Hands-On wie ein wei├čes Blatt Papier. Toolbars oder Men├╝s sucht man bei Paper vergeblich. Diese treten erst in Erscheinung, sobald ein Textausschnitt im Dokument markiert wird. Dort kannst du dann unterschiedliche Formatierungen vornehmen.

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F├╝r moderne Medien

Ziemlich genial ist auch noch das direkte Einbetten von modernen Medien. YouTube-Videos oder SoundCloud-Dateien k├Ânnen einfach durch einf├╝gen der URL eingebettet werden. Hier sehen die Redakteure von TheVerge wirkliches Potential f├╝r Menschen, die miteinander an kreativen Projekten arbeiten.

Dropbox muss zudem noch an der Umsetzung f├╝r die mobilen Endger├Ąte arbeiten. Diese weist, entgegen der Desktop-Variante, noch deutliche Schw├Ąchen auf.

Wir sehen in Paper Potential. Allerdings wird es nicht gerade einfach sich gegen IT-Gr├Â├čen wie Google oder Microsoft durchzusetzen. Dazu kommt auch noch, dass die bereits bestehenden Plattformen eigentlich sehr gut funktionieren und es im Gro├čen und Ganzen kaum etwas daran auszusetzen gibt.

Quelle: Engadget, TheVerge

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