Project Nova: Google geht unter die Mobilfunkanbieter

Redaktion 22. Januar 2015 0 Kommentar(e)

Dass sich der Suchmaschinengigant aus Mountain View gerne in neue Gebiete vorwagt ist keine Neuigkeit mehr. Neu auf der Liste der Innovationen: Der Einstieg in die Mobilfunkbranche.

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Google Logo 2010

Die Tarife der Mobilfunkbetreiber schnellen immer weiter in die H√∂he, da immer weniger Konkurrenz auf dem Markt vertreten ist. Bestes Beispiel sind die Preise in √Ėsterreich. W√§hrend man noch vor wenigen Jahren vergleichsweise viel f√ľr sein Geld bekommen hat, sind die Preise f√ľr die vertragsgebundenen Tarife in die H√∂he geschnellt, da es ja nur mehr drei gro√üe Anbieter gab. Das neue Angebot von Hofer Namens HoT soll daran jetzt wieder etwas √§ndern.

Google als Mobilfunker

√Ąhnlich k√∂nnte sich die Situation in den USA entwickeln, nur dass dort kein Discounter in den Mobilfunkmarkt einsteigt, sondern The Big G. Google arbeitet n√§mlich, sofern man dem Bericht von The Information Glauben schenken darf, an einem Projekt mit dem Codenamen Nova, bei dem es sich angeblich um den Einstieg in den Mobilfunkmarkt handelt. Neben Sprach- und Datentarifen sollen auch Tarife nach Verbrauch zur Debatte stehen. Damit zahlst du dann nur was du auch verbraucht hast.

Sprint und T-Mobile als Partner

Google selbst wird allerdings jetzt kein eigenes Netz aufbauen, sondern hat sich bereits zwei Partner ins Boot geholt √ľber deren Netze die Kommunikation abgewickelt wird. Sprint und T-Mobile wurden f√ľr Nova ausgew√§hlt. Die Wahl √ľberrascht nicht wirklich, immerhin haben es die beiden Mobilfunker sehr schwer gegen die beiden Giganten Verizon und AT&T. Gerade im vergangenen Jahr haben beide Provider ihre Preise gesenkt, um neue Kunden an Land zu ziehen und die bestehenden bei der Stange zu halten. Au√üerdem haben die beiden Mobilfunker das Problem mit der Netzabdeckung.

Verkauf nur Online

Wie f√ľr Google √ľblich, wird es keine Filialen geben in denen man sich die Tarife kaufen kann, sondern die Karten werden nur Online erh√§ltlich sein. Der Verkauf wird vermutlich √ľber den Play Store abgewickelt. Es k√∂nnte nat√ľrlich sein, dass man k√ľnftig die Nexus-Ger√§te zusammen mit einem Tarif erwerben kann ‚Äď √§hnlich wie bei den Mobilfunkern.

Wann Google mit dem Projekt starten wird geht aus den Infos noch nicht hervor. Au√üerdem ist das Ganze derzeit noch mit Vorsicht zu genie√üen, denn offiziell ist derzeit noch nichts. Trotzdem: Google auch auf dem Mobilfunkmarkt zu sehen, w√ľrde die Giganten Verizon und AT&T ordentlich unter Druck setzen. Eine globale Expansion, sollte das Programm √ľberhaupt in den USA starten, halten wir f√ľr unrealistisch.

Quelle: TheInformation, Wall Street Journal

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