Apple muss Produzenten f├╝r iPhone-Prozessor wegen zu gro├čer Nachfrage nach dem Galaxy S6 wechseln

Redaktion 19. April 2015 6 Kommentar(e)

Eigentlich sollte Samsung den A9-Prozessor f├╝r das kommende iPhone fertigen ÔÇô da die Nachfrage nach dem Galaxy S6 allerdings gr├Â├čer als Erwartet ausf├Ąllt, braucht Samsung die Produktionskapazit├Ąten nun doch f├╝r die eigenen Ger├Ąte.

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Foto: iStock_000014764400 (crstrbrt)

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Samsung und Apple, eine der wohl kompliziertesten Beziehungen der Technikwelt. Sie k├Ânnen nicht so richtig miteinander, aber ohne den anderen geht es auch nicht. Auf der einen Seite liefern sie sich endlose Auseinandersetzungen um angebliche Patentverletzungen und auf der anderen Seite kauft Apple munter Bauteile f├╝r die eigenen iPhones bei dem koreanischen Konzern ein. So sollte zum Beispiel auch der A9-Prozessor der n├Ąchsten iPhone-Generation von Samsung hergestellt werden.

Sollte, denn Apple muss nun kurzfristig noch ├änderungen bei den Produktionspl├Ąnen f├╝r das iPhone 6S (oder iPhone 7?) vornehmen. Berichten zufolge hat Samsung-Partner GlobalFoundries alle H├Ąnde voll zu tun, mit der Produktion der Exynos-Chips├Ątze hinterher zu kommen. Grund daf├╝r ist die ├╝berraschend hohe Nachfrage nach dem Galaxy S6, bei dem Samsung das erste Mal komplett auf die eigenen Prozessoren setzt.

Da die Planung f├╝r das kommende iPhone schon recht weit fortgeschritten ist, musste Apple schnell reagieren und hat einen Gro├čteil der Chipsatz-Produktion an TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.) ├╝bertragen. Der neue Chip-Produzent ist aber kein Unbekannter, mit TSMC hat Apple in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet. Gl├╝cklich wird man dar├╝ber in Cupertino aus zwei Gr├╝nden aber sicher nicht sein. Zum einen ist diese kurzfristige Plan├Ąnderung sicher mit h├Âheren Herstellungskosten verbunden und zum anderen verkauft sich der Hauptkonkurrent zum iPhone wie geschnitten Brot und gr├Ąbt Apple somit viele potenzielle Kunden ab. Samsung wird sich dagegen ├╝ber die Beliebtheit des eigenen Flaggschiff-Smartphones und die damit verbundenen Ums├Ątze sicher diebisch freuen.

Quelle: ExtremeTech (via Mobile Geeks)

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