US-Bundesbehörden: Warum brauchen Smartphone-Updates so lange?

Hartmut Schumacher 11. Mai 2016 0 Kommentar(e)

Nicht nur wir Anwender sind unzufrieden damit, dass das Aktualisieren von Smartphones so lange dauert: Zwei Regierungsbehörden fordern nun Aufklärung von Mobilfunkanbietern und Mobiltelefonherstellern.

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Hier lächeln die Mitglieder der Federal Communications Commission noch freundlich. In ihrem Brief an mehrere Mobilfunkanbieter reden sie allerdings Klartext: Sie möchten wissen, warum das Aktualisieren von Smartphone-Betriebssystemen so lange dauert – und erwarten „detaillierte Antworten innerhalb von 45 Tagen“. (Foto: Federal Communications Commission)

Hier lächeln die Mitglieder der Federal Communications Commission noch freundlich. In ihrem Brief an mehrere Mobilfunkanbieter reden sie allerdings Klartext: Sie möchten wissen, warum das Aktualisieren von Smartphone-Betriebssystemen so lange dauert – und erwarten „detaillierte Antworten innerhalb von 45 Tagen“. (Foto: Federal Communications Commission)

Die US-Behörden Federal Communications Commission (zuständig unter anderem für die Aufsicht von Kommunikationsgeräten) und die Federal Trade Commission (die sich dem
Verbraucherschutz widmet) haben genug davon, dass das Updaten der Betriebssysteme von Android-Smartphones und -Tablets so schleppend vorangeht:

Die Federal Communications Commission hat einen Brief an mehrere Mobilfunkanbieter geschickt, in dem sie sich nach den Abläufen für das Veröffentlichen von Sicherheits-Updates erkundigt.

Gleichzeitig hat die Federal Trade Commission acht Mobiltelefonhersteller angewiesen, die Behörde mit Informationen über dasselbe Thema zu versorgen.

Der Anlass dafür sind diverse Sicherheitslücken, die in letzter Zeit bekannt geworden sind – unter anderem die „Stagefright”-Lücken im gleichnamigen Multimedia-Framework von Android.

Quelle: Federal Communications Commission

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.