We Vibe: Nutzerin klagt Hersteller eines Vibrators

16. September 2016 0 Kommentar(e)

Etwas skurril, aber nicht uninteressant: In den USA hat eine Nutzerin den Hersteller eines Vibrators verklagt. Der Grund: Das Sexspielzeug sammelt tatsächlich Daten über den Nutzer.

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Wir haben bereits vor einigen Wochen über das Teil berichtet. Das Problem: Für den Einsatz des Vibrators wird eine App benötigt – und die zeichnet munter Daten auf. Die gesammelten Ergebnisse dürften dann sogar an den Server des Herstellers übertragen werden, was den Kunden allerdings kaum oder gar nicht mitgeteilt wird. Das wiederum stößt einer Nutzerin aus den USA sauer auf – weshalb sie nun vor Gericht zieht.

Die Programmierung, die die Dame gewählt hat, würde intime Details wie Datum und Zeit der Nutzung oder die gewählten Modi sammeln, heißt es in der Klage. Sie strebt nun eine Sammelklage für alle betroffenen Nutzerinnen an. Der Hersteller hat sich schon gemeldet und gibt auch unumwunden zu, dass gewisse Daten aufgezeichnet werden. Diese seien allerdings nicht personalisiert. Bleibt abzuwarten, wie sich die Causa entwickelt.

Quelle: CityNews

 

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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