Wie viel Stromkosten erzeugen 2 Milliarden Neujahrsgrüße auf WhatsApp?

Redaktion 30. Dezember 2015 0 Kommentar(e)

Morgen ist es wieder soweit: Silvester steht vor der Tür – und damit die obligatorischen Neujahrsgrüße an Freunde und Familie. Energieversorger Eon zufolge versenden die Deutschen zwei Milliarden WhatsApp-Neujahrsgrüße über ihr Mobiltelefon. Die dadurch entstehenden Energiekosten sind aber moderat. 

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Zu Silvester werden schätzungsweise 2 Milliarden WhatsApp-Grüße versendet. (Bildquelle: Flickr/Anthony Cramp)

Zu Silvester werden schätzungsweise 2 Milliarden WhatsApp-Grüße versendet. (Bildquelle: Flickr/Anthony Cramp)

Lediglich 4.000 Euro Stromkosten, so der Düsseldorfer Energiekonzern Eon, würden durch die Neujahrsgrüße auf WhatsApp entstehen. „Damit können die Deutschen kostengünstig ihren Freunden und Bekannten einen guten Rutsch wünschen“, bemerkte Eon-Geschäftsführer Uwe Kolks in einer Mitteilung. Trotz Energiewende und immer höherer Strompreise also ein Spottpreis. Bei einer Einwohnerzahl von 80 Millionen, versendet jeder Bundesbürger im Schnitt also 25 Neujahrsgrüße über WhatsApp.

Interessant: Laut einer repräsentativen Umfrage von YouGov konnte jeder zweite Deutsche nicht einzuschätzen, wie hoch die Stromkosten durch die WhatsApp-Neujahrsgrüße seien. Die restlichen Befragten gingen hingegen von deutlich höheren Kosten als die eingangs erwähnten 4.000 Euro aus: Mehr als zwei Drittel meinten, Grußbotschaften zu Neujahr würden mit mehr als 10.000 Euro zu Buche schlagen. Und beinahe jeder Dritte glaubte gar, der Energieverbrauch würde sich auf 50.000 Euro beziffern.

Smartphone-Aufladen kostet weniger als 2 Euro im Jahr

Auch die jährlichen Ladekosten eines Smartphone-Akkus sind laut Berechnungen von Eon günstiger, als es viele Nutzer glauben dürften: Weniger als 2 Euro kostet es, um das Smartphone ein ganzes Jahr lang aufzuladen – dafür erhält man heutzutage nicht mal einen anständigen Cappuccino. Um einen durchschnittlichen Smartphone-Akku vollständig platt zu machen, müssen übrigens 1.600 WhatsApp-Nachrichten versendet werden.

Quelle: Onlinekosten     Bildquelle: Flickr/Anthony Cramp

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