ZTE und Huawei bekommen aus den USA keine Smartphone-Komponenten mehr

Florian Meingast 30. April 2018 Kommentare deaktiviert für ZTE und Huawei bekommen aus den USA keine Smartphone-Komponenten mehr Kommentar(e)

Weil ZTE gegen Handelssanktionen verstoßen haben soll, untersagte das US-Handelsministerium den Export von Smartphone-Komponenten an den Konzern.

Das ZTE Blade V9 Quelle: ZTE

Exportverbot könnte Konsequenzen für ZTE haben Im Bild: Das V9 (Quelle: ZTE)

Im Detail geht es bei den Vorwürfen darum, dass ZTE es verabsäumt hätte Mitarbeiter zu bestrafen. Die Angestellten haben gegen US-Sanktionen, die gegen Nordkorea und den Iran gerichtet sind, verstoßen. ZTE gab erst unlängst vor Gericht zu, Smartphones mit Technologie aus den USA in diese Länder exportiert zu haben. Unter Beachtung der Tatsache, dass das chinesische Unternehmen etwa Prozessoren von Qualcomm und das Android-Betriebssystem von Google bezieht, könnte das Exportverbot weitreichende Konsequenzen für ZTE haben.

Dem nicht genug ermittelt das US-Handelsministerium, kurz FCC, seit Kurzem auch gegen Huawei. Der Grund dafür ist ebenfalls ein Verstoß gegen die erwähnten Sanktionen. Falls Huawei in nächster Zeit seine Android-Lizenz verlieren sollte, hat das Unternehmen bereits ein Ass im Ärmel. Gerüchten zufolge arbeitet der Konzern nämlich an einem eigenen Betriebssystem.

Quellen: The Register, NY Times, South China Morning Post

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen