All diese Projekte hat Google 2016 beerdigt

Hartmut Schumacher 18. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für All diese Projekte hat Google 2016 beerdigt Kommentar(e)

Neues kommt und Altes geht: Google ist nicht zimperlich, wenn es darum geht, erfolglose Projekte zu beenden.

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(Foto: Google)

(Foto: Google)

Google startet viele interessante Projekte – beerdigt sie aber auch sang- und klanglos wieder, wenn sie nicht erfolgreich sind. Hier eine Übersicht über diejenigen Projekte, die Google im aktuellen Jahr schon eingestellt hat:

Kurz nach der Vorstellung der neuen „Pixel“-Smartphones im Oktober hat Google bestätigt, dass keine weiteren Geräte der Vorgängerreihe „Nexus“ mehr auf den Markt kommen werden.

Auf Wiedersehen sagen mussten wir im März auch dem Online-Foto-Dienst „Picasa“ – der aber in „Google Fotos“ einen würdigen Nachfolger gefunden hat

Den Live-Streaming-Dienst „Hangouts on Air“ hat Google im Oktober eingestellt – bietett als Ersatz aber „YouTube Live“ an.

Beim Projekt „Ara“ handelte es sich um das Konzept eines Smartphones mit austauschbaren Teilen. Pläne für ein eigenes Ara-Smartphone hat Google inzwischen aufgegeben. Ist aber gerüchteweise nicht abgeneigt, die Ara-Technologie an andere Unternehmen zu lizenzieren.

Seit 2013 war es möglich, spezielle Apps innerhalb des Web-Browsers „Chrome“ laufen zu lassen. Voraussichtlich Anfang 2018 jedoch soll diese Funktion aus dem Browser verschwinden.

„Google Compare“ ist seit März ein Ex-Vergleichsportal, betrachtet die Gänseblümchen von unten, hat den letzten Vorhang heruntergelassen. Vergleichen ließen sich mit dem Dienst Kredite und Versicherungen – zumindest in den USA und in Großbritannien.

Die Unterstützung für die Fitness-App „My Tracks“ hat Google im April beendet. Es gibt aber etliche Alternativen im Play Store.

Der Dienst „Panoramio“ schließlich erlaubt es, Fotos, die geographische Koordinaten enthalten, zu teilen und in Dienste wie „Google Earth“einzubinden. Allerdings nur noch bis Anfang November.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.