Erster Prototyp: Intel steigt mit Medfield und Android 4.0 in den Handymarkt ein

29. Dezember 2011 0 Kommentar(e)

Auf Technologyreview.com kann man einen ersten Blick auf einen Smartphone- und Tablet-Prototypen mit dem Intel-Chip Medfield werfen. Nachdem Intel bislang nur die Zuschauerrolle im Mobiltelefon-Markt innehatte, will der Chip-Hersteller im Jahr 2012 nun endlich ebenfalls mitmischen. (Wir berichteten bereits Anfang Dezember.)Und zwar bereits in der ersten Jahreshälfte und mit je einem Smartphone und Tablet, die softwareseitig von Android angetrieben werden, auf der Hardwareseite aber mit dem neuen Intel-Chip Medfield. Dies teilt Stephen Smith, Vizepräsident der Intel-Architektur-Gruppe, dem Technologie-Magazin gegenüber mit. Eigentlich wollte Intel ja schon viel früher in den Markt einsteigen. Ein erstes Tablet mit einem Medfield-Chip und Windows 8 wurde bereits im September 2011 angekündigt. Nun bestätigte Intel jedoch, dass Medfield die jüngste Android-Version Ice Cream Sandwich unterstützen werde.

 

Sieht dem iPhone recht ähnlich: Der Prototyp des ersten Intel-Smartphones. (Foto: technologyreview.com)

Sieht dem iPhone recht ähnlich: Der Prototyp des ersten Intel-Smartphones. (Foto: technologyreview.com)

Medfield ist der jüngste Chip in Intels Atom-Linie. Bislang konnte keiner der Atom-Chips die Dominanz von ARM-basierten Chips in mobilen Geräten ernsthaft gefährden. Der Grund: sie sind zu leistungshungrig. Mit Medfield geht Intel nun einen Schritt in Richtung geringerem Stromverbrauch. Die bisherigen Atom-Chips verteilten die Arbeit eines Prozessors auf zwei oder drei Chips, was relativ stromintensiv war. Nun hat Intel die Kernfunktionen des Prozessors in einem einzigen Stück Silizium vereint.

Der Smartphone-Prototyp, der auf  Technologyreview.com zu sehen ist, erinnert an Apples iPhone. Er ist allerdings deutlich leichter, wahrscheinlich weil das Gehäuse nicht aus Metall ist, sondern aus Plastik. Technologyreview berichtet, dass das Telefon viel Power bietet, angenehm zu bedienen und  leistungsmäßig auf Augenhöhe mit den neuesten iPhone-und Android-Handys sei.

 

 

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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