Erstes Schutzgehäuse für Handys mit integriertem Bildschirm

Tam Hanna 2. Dezember 2012 0 Kommentar(e)

Covers üben auf Hardwarehersteller (auch abseits der enormen Margen) eine geradezu magische Faszination aus. Denn: an sich ist ihre Aufgabe (das Verdecken des Displays) geradezu kontraintuitiv, da Smartphones ja zum Anzeigen von Daten vorgesehen sind.

Im Laufe der Jahre versuchten sich verschiedene Häuser an verschiedensten Lösungen: es gab transparente Gehäuse, Schutzvisiere mit einem Fenster und eine Vielzahl anderer Konzepte. Die amerikanische Firma PopSlate erfreut nun mit einem geradezu grenzgenialen Design.

Anstatt die Vorderseite des Gehäuses durchsichtig zu gestalten, verbaut das Unternehmen stattdessen einen e-ink-Bildschirm. Diese von klassischen e-readern bekannte Technologie ist zwar nicht in der Lage, Farben darzustellen – ist der (monochrome) Inhalt aber erst einmal in den Schirm geschrieben, so entsteht kein weiterer Stromverbrauch.

Dadurch wird es möglich, die Frontseite des Gehäuses beliebig anzupassen. Im Demo-Video zeigt der Anbieter eine Applikation, die Bitmaps oder andere Fotos auf den e-ink-Bildschirm schiebt, um dem Gehäuse so einen persönlichen Touch zu geben. Alternativ ist es auch möglich, die Uhrzeit und einige Statusinformationen anzuzeigen und regelmäßig zu aktualisieren:

In ferner Zukunft intendieren die Amerikaner sogar, ein SDK auszuliefern. Dieses ermöglicht den Entwicklern von Drittanbietersoftware, die Inhalte ihrer Programme auf dem e-ink-Display auszugeben. Auf diese Art und Weise könnte z.b. ein E-Mail-Client eingehende Nachrichten sofort anzeigen, ohne dazu das stromfressende Hauptdisplay des Telefons anwerfen zu müssen.

Leider ist das Produkt derzeit nur für das iPhone 5 erhältlich. Der Preis von 99 US-Dollars ist mit Sicherheit alles andere als wohlfeil – der Autor würde sich trotzdem sofort anstellen, wenn es nur für richtige Smartphones verfügbar wäre.

Bis dahin bleibt nur der Blick auf die Webseite des Herstellers – was haltet ihr von dem Schutzgehäuse?

Quelle: engadget

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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