Frage der Woche: Was denkt ihr über Android-Spiele mit Freemium-Prinzip?

21. Mai 2012 3 Kommentar(e)

Frage der Woche: Was denkt ihr über Android-Spiele mit Freemium-Prinzip?

Wer häufig auf seinem Smartphone oder Tablet spielt, hat es sicher schon bemerkt: Im Play Store tauchen immer mehr Top-Games auf, die sich völlig kostenlos herunterladen, installieren und spielen lassen. Doch wo ist der Haken und wie finanzieren sich die Entwickler solcher Apps?

Die Antwort lautet „Freemium“. Dieses Kunstwort aus den Wörtern „Free“ und „Premium“ beschreibt ein Geschäftsmodell, von dem sich renommierte Spielefirmen wie Gameloft, EA oder Remedy höhere Umsätze als mit kostenpflichtigen Apps erwarten.

Bei Spiele mit Freemium-Prinzip ist das Spiel an sich gratis, und lässt sich demnach völlig kostenlos herunterladen und (meist) uneingeschränkt spielen.

Bei Die Sims FreiSpiel lassen sich gegen reales Geld unterschiedliche virtuelle Güter erwerben. Unter anderem die In-Game-Währung oder "Lifestyle-Punkte", mit denen sich Aktionen im Spiel beschleunigen lassen.

Häufig sind diese Spiele aber so aufgebaut, dass sich Spielfortschritte ohne die Investition von Geld nur sehr langsam einstellen. Beim EA-Titel Die Sims FreiSpiel läuft das Geschehen etwa in Echtzeit ab, diverse Aktionen lassen sich mithilfe von realem Geld aber stark beschleunigen.

Ein ähnliches Konzept verfolgt das Entwicklerstudio Remedy mit dem Action-Rennspiel Death Rally: Das Spiel ist an sich gratis, neue Fahrzeuge und Waffen lassen sich ebenso wie diverse Boni mit Geld freischalten. Wer nichts ausgeben will, muss recht lange spielen, um Fortschritte zu machen.

Six Guns nervt im Gegensatz zu vielen anderen Freemium-Games nicht mit ständigen Hinweisen auf In-App-Käufe.

Gameloft hat gleich mehrere Games mit diesem Prinzip im Portfolio. Positiv hervorzuheben ist hier Six Guns, bei dem der Freemium-Aspekt klug und eher unaufdringlich inkludiert wurde. Weitaus unbeholfener wurde das Freemium-Modell beim Hack’n’Slay Dungeon Hunter 3 umgesetzt: Aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades wird man quasi zum Geld ausgeben genötigt …

Doch nun zur Frage der Woche:

 

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Wenn ihr weitere Spiele kennt, bei denen das Freemium-Prinzip besonders gut oder auch schlecht umgesetzt wurde, lasst es uns bitte in den Kommentaren wissen!

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