Affe bekommt die Urheberrechte auf sein eigenes Foto nicht zugesprochen

Redaktion 7. Januar 2016 0 Kommentar(e)

Das weltberühmte Selfie des Affen „Naruto“ kennt jeder der sich im Netz herumtreibt. Ein Gericht aus den Vereinigten Staaten hat jetzt entschieden, dass er die Urheberrechte auf sein eigenes Foto nicht zugesprochen bekommt.

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Foto: Wikipedia

Foto: Wikipedia

Der britische Tierfotograf David Slater hat im indonesischen Dschungel dem Affen „Naruto“ eine Kamera gegeben und hat damit ein Selfie gemacht. Jenes Foto ist mittlerweile mehrfach durch das Netz gegangen und weltweit bekannt. Zuerst hatte Slater versucht, sich die Rechte für das Foto zu sichern. Jenes wurde ihm aber nicht zugesprochen, da der Affe selbst das Foto geknipst hat. Daraufhin hat sich die Tierschutzorganisation PETA eingeschaltet und versucht dem Affen Naruto die Rechte zuzusprechen.

Jene Forderung wurde jetzt vom US-Patentamt abgelehnt und der Regierung ĂĽbergeben. Laut dem Richter in San Francisco erhalten Werke, die von der Natur angefertigt werden keinen Urheberschutz. Die US-Regierung soll ĂĽber die Bildrechte des Fotos nun entscheiden.

Die Anwälte der PETA sind mit dem Ausgang unzufrieden. Sie hätten sich eine Entscheidung des Richters am Patentamt erhofft.

Wir werden sehen, wie der Prozess ausgeht.

(via: FUTUREZONE)

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