Bastler portiert Android auf einen Taschenrechner

25. Juni 2015 0 Kommentar(e)

Skurril, aber durchaus interessant – vor allem f├╝r Sch├╝ler und Studenten: Ein Twitter-Nutzer hat ein Video gepostet, das zeigt, wie er Android auf einem Taschenrechner zum Laufen bringt.┬á

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So richtig rund l├Ąuft der Spa├č allerdings nicht, mit der gewohnten Optik des Smartphone-Betriebssystems hat das Ganze wenig gemeinsam – was auch an den schwachen Spezifikationen des Taschenrechners liegen mag: 64 MB RAM, 100 MB Festspeicher und ein 132 MHz-Prozessor lassen nur wenig Spielerei zu, es ist eigentlich schon spektakul├Ąr, dass das OS ├╝berhaut einigerma├čen anschaulich l├Ąuft – wenngleich es sich „nur“ um Android 1.6 handelt.

Das Display des Taschenrechners ist ├╝brigens 3,5 Zoll gro├č und l├Âst mit 320 x 240 Pixeln auf, zu sehen bekommen wir im Video einiges: Der Homescreen wird ebenso gezeigt wie das Scrollen durch die einzelnen Seiten, wobei hier ein deutlich Ruckeln nicht von der Hand zu weisen ist. Au├čerdem spielt der Twitternutzer mit dem Namen @joshumax auch ein Spiel, „Lunar Lander“. Das ist zwar alles andere als grafikintensiv, l├Ąuft aber durchaus fl├╝ssig. Laut dem Entwickler soll auch die Wiedergabe von Videos m├Âglich sein, tolle Qualit├Ąt darf man sich dabei allerdings nicht erwarten. Gesteuert wird das Raumschiff ├╝brigens ├╝ber eine externe Tastatur.

Das Projekt hat auf jeden Fall f├╝r Aufsehen gesorgt: Auf Github wurden die notwendigen Daten und Anleitungen bereits ver├Âffentlicht, wer will, kann seinen Taschenrechenr also auch mit Android ausstatten. Bei dem im Video verwendeten Modell handelt es sich ├╝brigens um einen TI-Nspire CX von Texas Instruments. Der kostet neu ├╝ber 100 Euro, ein Betrag, f├╝r den man durchaus auch schon Android-Smartphones erstehen kann – so cool wie der modifizierte Taschenrechner ist das allerdings nicht.

Quelle: Twitter [via Golem]

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews f├╝r die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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