Handyrechnung von 5000 US-Dollar: Japanischer Olympiaturnier zockt zu viel Pokémon GO

4. August 2016 0 Kommentar(e)

Die Olympischen Spiele haben noch gar nicht richtig begonnen, da erreicht uns bereits die erste skurrile Meldung aus Brasilien: Der japanische Turn-Star Kohei Uchimura hat etwas zu viel Pokémon GO gezockt. Das Ergebnis: Eine Handyrechnung von satten 5000 US-Dollar.

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Das AR-Game wurde erst dieser Tage in Brasilien offiziell gelauncht, der Olympiasieger von 2012 hatte aber wohl bereits die japanische Version installiert. Mit der ging er in Rio de Janeiro auf Monsterjagd, allerdings ohne sich eine örtliche SIM-Karte zuzulegen. Das Roaming mitunter teuer werden kann sollte eigentlich bekannt sein, Uchimura war sich dessen aber offensichtlich nicht bewusst. „Er wirkte etwas traurig beim Teamessen“, erklärte Kenzo Shirai, ein Teamkollege des Turnstars.

Wundert uns weniger, bei einer Handyrechnung von rund 5000 US-Dollar. Noch skurriler wird die ganze Sache, wenn man bedenkt, dass in der Olympia-Stadt angeblich noch kaum Pokémon zu finden sind. Es gibt aber immerhin ein Happy End: Uchimura hat sich mit seinem Netzbetreiber kurzgeschlossen, man konnte sich auf eine tägliche Flatrate von umgerechnet 30 US-Dollar einigen. Immer noch teuer, aber wenigstens muss er keine 5000 US-Dollar mehr abdrücken.

Quelle: TheVerge

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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