Heinz macht QR-Codes auf Ketchup-Flaschen endlich geil mit Link zu Porno-Seite

Redaktion 21. Juni 2015 0 Kommentar(e)

Ketchup und Sex ist wohl f├╝r die meisten Menschen nicht gerade eine naheliegende Verbindung. Heinz Ketchup hat dies nun ge├Ąndert, indem ein Link hinter einem QR-Code auf eine Hardcore-Porno-Website gef├╝hrt hat.

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Heinz Ketchup by Mike Mozart (CC BY 2.0) via Flickr

Daniel Korrell hat etwas gemacht, was die wenigsten Menschen machen, er hat einen QR-Code auf einer Verpackung eingescannt um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Und mit dem Ergebnis hat er sicher nicht gerechnet. Sein Smartphone f├╝hrte ihn n├Ąmlich direkt auf eine Porno-Seite. Auch Versuche mit anderen Smartphones und die manuelle Eingabe der auf der Ketchup-Flasche befindlichen URL in den Browser f├╝hrten zu genau dem gleichen Ergebnis.

Korrell hat das Unternehmen auf Facebook mit dem nicht jugendfreien Ergebnis konfrontiert und das Social-Media-Team von Heinz Ketchup hat sich auch umgehend f├╝r den Fauxpas entschuldigt und ihm als Entsch├Ądigung eine jugendfreie Flasche Ketchup angeboten. Doch wie konnte es zu diesen schl├╝pfrigen Ausrutscher kommen?

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Heinz Ketchup hatte sich vor einiger Zeit die Domain sagesmitheinz.de gesichert und diese f├╝r eine Aktion genutzt. Nach Ablauf dieser Aktion 2014 wurde die URL stillgelegt und offenbar nicht von Heinz Ketchup verl├Ąngert. Und die Regel im Internet ist, wenn man eine URL zu lange frei l├Ąsst, endet sie als Porno-Seite.

Inzwischen ist die Porno-Seite unter der URL nicht mehr zug├Ąnglich, es scheint also, als h├Ątte das Unternehmen sich mit den neuen Betreibern schnell einigen k├Ânnen. Warum Heinz Ketchup die URL aber nicht nach Ablauf der Aktion einfach eine Weile behalten hat, zumindest bis die betreffenden Flaschen aus den Gesch├Ąften und Haushalten verschwunden sind, ist uns schleierhaft. Die Kosten f├╝r die jetzige Einigung d├╝rften um einiges h├Âher liegen, als f├╝r eine Verl├Ąngerung. Peinlich ist diese Aktion f├╝r Heinz allemal, wobei die alte Regel ja besagt, dass es keine schlechte Publicity gibt. Und die Aktion ist au├čerdem der Beweis, dass QR-Codes tats├Ąchlich von einigen Menschen genutzt werden.

Quelle: Facebook (via Mashable)

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