Gartner-Studie: Im Jahr 2016 zieht Android endgültig an Windows vorbei

29. Oktober 2012 2 Kommentar(e)

Android ist schwer im Kommen. Wer das nicht glaubt, sollte sich die neue Studie des Marktforschungsinstituts Gartner zu Gemüte führen. Die besagt nämlich, dass Android im Jahr 2016 das weltweit führende Betriebssystem Windows vom Thron stößt.

Laut Gartner werden 2016 satte 2,3 Milliarden Geräte mit Android laufen und 2,23 Milliarden Geräte mit dem Windows-Betriebssystem. Momentan gibt es ca. 1,5 Milliarden Windows-Geräte und 608 Millionen Android-Geräte. Mit „Geräte“ sind PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones gemeint.

Der Vormarsch von Android ist aber weniger dem Umstieg der User von Windows auf Android geschuldet, sondern vielmehr dem Erfolg der mobilen Geräte selbst. So soll sich der weltweite Verkauf der PCs im dritten Quartal 2012 um 8 Prozent verringert haben.

Immer mehr Benutzer ziehen mobile Geräte wie Smartphones und Tablets den klassischen PCs vor. Kein Wunder, passable Android-Smartphones gibt es mittlerweile schon für rund hundert Euro zu kaufen und vielen reicht der Funktionsumfang völlig aus. Telefonieren, SMS, Email und ein bisschen Facebook oder eininge Casinospiele kann selbst ein billiges Smartphone recht gut, der PC wird so langsam aber sicher vom Markt verdrängt.

Windows hat nach Ansicht vieler Kenner der Materie den Anschluss an diesen Trend völlig verpasst und kam mit seinem Windows Phone schlicht und einfach zu spät. Im mobilen Bereich  teilen sich Apple mit iOS und Googles Android den Markt weitgehend untereinander auf.

Windows hat nach Ansicht vieler Kenner den Anschluss an den Mobile-Trend völlig verpasst (Foto: istockPhoto: skegbydave)

Das Android-Betriebssystem wurde von Google im Jahr 2008 auf den Markt gebracht, im Gegensatz zu Windows handelt es sich um freie Software, die quelloffen entwickelt wird. Laut Google werden täglich 1,3 Millionen Android-Geräte aktiviert.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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