Handy-Viren: Fall nicht auf diese dummen Tricks rein!

Heiko Bauer 2. Juni 2016 0 Kommentar(e)

Smartphones sind eigentlich recht gut vor Hackerangriffen gesch├╝tzt, deshalb m├╝ssen die Ganoven immer neue kreative Methoden entwickeln, um den Nutzer zur Mitarbeit zu bewegen. Beliebt sind momentan Browser-Popups mit falschen Virenwarnungen.

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Bild: Mimikama

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Die Fenster sehen aus wie Systemmeldungen. Darin wird behauptet, Viren h├Ątten sich in deinem Handy eingenistet oder durch einen Trojaner sei der Akku besch├Ądigt worden. Oft ist dazu noch das Logo eines bekannten Unternehmens einkopiert. Bis dahin ist alles ein Fake. Jetzt blo├č nicht drauftippen, sonst hast du die Sch├Ądlinge wirklich gleich am Hals! Stattdessen solltest du das Browserfenster ├╝ber die Taskansicht schlie├čen. Um etwaige Altlasten im Browser-Cache loszuwerden, ist es au├čerdem ratsam, hinterher in den Systemeinstellungen unter ┬╗Apps┬ź dessen Daten zu l├Âschen.

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Bei n├Ąherem Hinsehen entpuppen sich die Nachrichten schnell als F├Ąlschung, allein schon, weil sie meist in verheerendem Deutsch geschrieben sind. Die Masche der Betr├╝ger beruht darauf, dem Nutzer Angst zu machen und ihn unter Handlungsdruck zu setzen. Deshalb wird die Methode auch als Scareware bezeichnet. Viele schauen dann nicht mehr so genau hin. Das geht zuweilen sogar so weit, dass ein Countdown abl├Ąuft und das Handy vibriert, damit du schnell einen Download ausl├Âst und die Malware installierst. Diese klaut zum Beispiel deine Daten, verschickt SMS an teure Nummern oder pflastert dich mit Werbung zu.

Nicht nur im dunklen Netz

Leider reicht es nicht einmal aus, dubiose Webseiten zu meiden, denn die Macher schaffen es oft auch, ihre Botschaften in seri├Âse Werbenetzwerke einzuschleusen. Dann k├Ânnen die fiesen Fenster praktisch ├╝berall auftauchen.

Quelle: Mimikama

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