Location-Tracking: Was Android von Apple-iOS unterscheidet

Redaktion 5. Juli 2011 1 Kommentar(e)

Bereits seit einigen Jahren gehören „Location Based Services“ zum Standartrepertoire eines jeden Smartphones mit Android oder iOS Betriebssystem. Sowohl Google als auch Apple bieten so ihren Kunden Dienste an, welche auf den aktuellen Standort des Users zurückgreifen. Google Maps ist so ein Dienst, oder auch Facebook Places.

Damit diese Dienste funktionieren können, benötigt der Anbieter also die Standortdaten – diese werden in der Regel per GPS, wenn dieses nicht aktiv ist per Handy-Ortung, ermittelt. Das dies nicht jedem Kunden recht ist, kann man sich denken und genau hier liegt auch der Unterschied zwischen Android und Apple-Geräten.

Als vor einigen Wochen bekannt wurde, dass iPhones standardmäßig, also im Werkzustand, die Standorte ihrer Besitzer mitprotokollieren (http://bit.ly/gPTsSh) wurden auch in Android- Kreisen Stimmen laut, die behaupteten, dass Google dies ähnlich betreibe. Bei Android gibt es jedoch einen entscheidenden Vorteil: iPhones protokollieren standardmäßig, während ein Android-User der Erfassung seines Standortes erst zustimmen muss – und zwar jedes mal wenn diese von einer App verlangt wird. Somit wird ein Android User nur dann geortet, wenn er das explizit wünscht.

Um die Standortermittlung bei Android ein- oder auszuschalten, muss man lediglich unter „Einstellungen/Settings->Standort/Location“ die beiden Häkchen für GPS und Handyortung entfernen und braucht  sich danach keine Gedanken mehr über neugierige Smartphones machen.

Tipp: Wer öfter GPS nutzt, aber nicht immer geortet werden will, kann sich eine Verknüpfung zu den Standortoptionen direkt auf dem Android-Homescreen anlegen: Einfach im Homescreen mittels der Menu Taste „Add to Home“ antippen, anschließend in der Liste „Verknüpfung/Shortcut->Einstellungen/Settings->Standort/Location“ wählen und auf dem Homescreen platzieren. Künftig kann man mit nur 2 „clicks“ GPS ein- bzw. ausschalten.

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