Motorola dreht den Spieß um und fordert Lizenzgebühren von Apple

Redaktion 7. Februar 2012 0 Kommentar(e)

Im Patentstreit zwischen Motorola und Apple sind neue Fakten aufgetaucht. Falls Motorola beweisen kann, dass die Leute aus Cupertino gegen ein Patent verstoßen haben, wird Apple tief in die Tasche greifen müssen.

Der Patentstreit der Mobilfunkunternehmen geht in eine neue Runde.

Die Mobilfunkunternehmen versuchen ihre Patente mit allen Mitteln zu verteidigen und zu schützen. So auch das Unternehmen Motorola, das Apple vorwirft, gegen diverse Patente der Kommunikationstechnologien verstoßen zu haben. Gelingt es Motorola dem Hersteller des iPhones dies zu beweisen, müsste Apple dem klagenden Unternehmen auf jeden Fall rund 2,1 Milliarden US-Dollar zahlen. Dazu kommt noch ein Anteil des Umsatzes, welcher mit dem iPad gemacht wurde. Somit würde Motorola rund 15 Euro mit jedem verkauften iPhone verdienen. Derzeit versucht Apple die Lizenzabkommen von Motorola mit Nokia, HTC, LG, etc. abzugleichen um festzustellen, ob Motorola versucht, weitere Lizenzgebühren einzunehmen. Falls dies der Fall sein sollte, droht Motorola eine Untersuchung durch die Wettbewerbshüter, welche zur Zeit die Mobilfunkunternehmen genau beobachten.

Quelle: 9to5google.com

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