Motorola will zukünftig möglichst nahe an Stock-Android bleiben

Tam Hanna 18. Oktober 2012 1 Kommentar(e)

Die Debatte um custom UIs ist so alt wie die Mobilcomputerbranche: schon zu seligen Zeiten von Palm OS und Windows Mobile gab es immer wieder Hersteller, die die Standard-Benutzerschnittstelle ihrer Geräte adaptierten. Auch unter Android ist das Gang und Gäbe – das sorgt für verzögerte Updates. Motorola geht nun in die andere Richtung.

Giga.de zitiert nun Rick Osterloh, Senior Vice President bei Motorola Mobility. Er gibt an, dass die Firma in Zukunft auf die MotoBlur genannte Schnittstelle verzichtet und die Telefone stattdessen so nahe wie möglich an Google’s Betriebssystem ausrichtet.

Das Motorola Razr kann durch seine dünne Bauweise und dem kontrastreichen S-AMOLED-Bildschirm punkten.

Das Motorola Razr ist vielleicht das letzte Handy mit MotoBlur.

Einer der Gründe für diese Vorgehensweise liegt darin, dass das Unternehmen in der Vergangenheit alles andere als ein Musterschüler in Sachen Updates war – wer ein Telefon von Motorola hat, muss oft wesentlich länger warten als die Kunden anderer Telefonhersteller.

Zu beachten ist, dass auch die Netzbetreiber mehr als nur ein Wörtchen mitzureden haben. Man darf gespannt sein, in welche Richtung sich Motorola entwickelt.

Quelle: giga.de

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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