Mozilla versucht in die mobile Welt einzusteigen

Redaktion 1. März 2012 0 Kommentar(e)

Mit „Boot to Gecko“ will auch der Softwareentwickler Mozilla in die Welt der mobilen Geräte einsteigen. Die Besonderheit ist, dass die Anwendungen über das Internet laufen.Das Betriebssystem aus dem Hause Mozilla scheint in eine ähnliche Richtung wie Chrome OS zu gehen. Brendan Eich, der Chefentwickler von Mozilla, hat am Dienstag im Rahmen des Mobile World Congress das neue Betriebssystem vorgestellt und einige Vorteile aufgezeigt.

Einer davon ist, dass die Smartphones weit günstiger verkauft werden können. So kann zum Beispiel ein Smartphone mit „Boot to Gecko“ bis zu zehn Mal billiger sein als ein iPhone. Ermöglicht wird dies durch die geringen Hardwareanforderungen. Das Smartphone muss auch nicht viel Leistung mitbringen, da die Anwendungen zum größten Teil in der Cloud berechnet werden.

Der Großteil der Daten befindet sich in der Cloud und nicht auf dem Smartphone oder Tablet. (BQ: macworld.co.uk)

Motivation: Ausbau des Internets
Das Ziel der Sache ist es, das Web auszubauen bzw. weiterzuentwickeln. So sollen alle Applikationen, die auf B2G laufen auch in jedem modernen Browser ausführbar sein. Damit man die Apps auch downloaden kann, soll es diverse App Stores geben. Allerdings möchte Mozilla auch hier auf Webstandards setzten, um jedem Entwickler die Möglichkeit zu geben, einen eigenen App Store zu betreiben bzw. die Applikationen auf die eigene Art und Weise zu verbreiten.

Quelle: macworld

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen