HTC stellt Fitness-Tracker „HTC Grid“ und Virtual Reality-Brille „HTC Vive“ vor [MWC 2015]

Redaktion 2. März 2015 0 Kommentar(e)

Neben dem HTC One M9 hat der taiwanische Hersteller im Rahmen der Pressekonferenz auf dem MWC auch noch zwei weitere interessante  Geräte vorgestellt, welche auf den Namen HTC Grid bzw. HTC Vive hören und zu den Fitness-Trackern bzw. Virtual Reality-Brillen zählen.

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HTC Grid

Damit bringt also jetzt auch HTC einen Fitness-Tracker, der dich bei den sportlichen Aktivit√§ten unterst√ľtzt. Nat√ľrlich werden die Trainings-Daten √ľber unterschiedliche Sensoren erhoben und dann in einer App zusammengef√ľhrt. Dazu hat man sich den Sportartikel-Hersteller ‚ÄěUnder Armour‚Äú ins Boot geholt, wodurch den Nutzern¬†das bestm√∂gliche Sport-Erlebnis geboten werden soll.

Seblstverständlich ist Grid auch mit einem gebogenen Display ausgestattet, welches Benachrichtigungen oder deinen Workout-Fortschritt anzeigt.

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HTC Vive

Doch das ist noch nicht alles. HTC hat auch noch eine Virtual Reality-Brille vorgestellt, die eine Menge Potential besitzt. Der Grund daf√ľr ist, dass Valve (die Betreiber von Steam und unz√§hligen erfolgreichen Spielen) der Partner f√ľr diese Brille ist. Damit k√∂nnten also Blockbuster wie CS:GO oder √§hnliche k√ľnftig zuerst f√ľr HTC Vive verf√ľgbar sein.

Technisch¬†besteht das Ger√§t aus drei unterschiedlichen Ger√§ten. Einmal die Brille, die mit zwei¬†5 Zoll gro√üen Displays (Aufl√∂sung √† 1.200×1.080 Pixel) ausgestattet ist.¬†Die Bildwiederholungsfrequenz liegt bei den¬†Bildschirmen bei 90 Hz und ist somit h√∂her als jene der Oculus Rift. Nat√ľrlich sind auch unz√§hlige Sensoren in der¬†Brille integriert,¬†wodurch die Kopfbewegungen von der Realit√§t in die¬†virtuelle Welt √ľbertragen wird.

Damit aber noch nicht genug, denn die VR-Brille besitzt auch noch eine Basis-Station, die das Bewegen im virtuellen Raum erm√∂glichen. Diese Basisstationen nehmen einen Bereich von 4,5 x 4,5 Metern war und k√∂nnen somit die Bewegungen des Spielers im Raum erfassen und in die virtuelle Welt √ľbertragen. Damit wirst du also noch weiter in das Spiel hineingezogen.

Zu guter Letzt gibt es auch noch einen Motion-Controller, den der Spieler in der Hand hält, um mit Objekten in der virutellen Welt zu interagieren. Wie das genau aussehen wird, werden wir wohl erst auf der Game Developers Conference (GDC) vom 2. bis 6. März zu sehen bekommen.

Warum genau Valve?

Dass sich gerade Valve f√ľr die¬†Entwicklungen¬†im Bereich der virtuellen Realit√§t interessiert, d√ľrfte eigentlich die wenigsten verwundern. Immerhin ist das Unternehmen im Vertrieb und auch in der Entwicklung von Spielen sehr erfolgreich.¬†Die 125 Millionen Nutzer der Online-Plattform Steam stehen bereits in den Startl√∂chern und k√∂nnen die Ver√∂ffentlichung der VR-Brille kaum erwarten.

Dazu¬†kommen aber auch noch die Ambitionen sich¬†in die Wohnzimmer der Menschen einzukaufen.¬†Dazu sollen sie Steam Machines, welche schon seit geraumer Zeit im Umlauf sind, beitragen. Damit werden sehr leistungsf√§hige Konsolen-Alternativen angeboten, die auf die PC-Plattform „Steam“ aufbauen.

Was die VR-Brille von HTC genau drauf hat und wie viel Potential wirklich in ihr schlummert, werden wir wohl erst im Laufe der Zeit erfahren. Ende diesen Jahres soll HTC Vive  erhältlich sein.

Quelle: HTCVr.com

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