Sony Nexus X: Wie man ein Gerücht in die Welt setzt

Tam Hanna 23. Oktober 2012 1 Kommentar(e)

Es ist an sich mehr als logisch für Google, bei der Nexus-Serie mit mehr als nur einem Dritthersteller zusammenzuarbeiten. Nach den Leaks zum LG Nexus war die Technologiepresse nur allzu versucht, an das Nexus X von Sony zu glauben – leider war dieses Gerät die Produktion eines Hoaxsters.

Nun ist ein Blog mit dem Namen anatomyofahoax aufgetaucht – der Trickster beschreibt dort, wie er die gesamte Technikbranche mit einem binnen nur acht Stunden Arbeit erstellten Fake für dumm verkaufte.

Die Methode ist an sich nicht uninteressant – anstatt das mit dem 3D-Animationsprogramm Blender erstellte Abbild direkt hochzuladen, fotographierte der Trickster das Bild mit der Handykamera vom Monitor ab.

Auf diese Art und Weise erhielt es neben dem charakteristischen Rauschen des Sensors auch echte EXIF-Informationen, die das Enttarnen der Fälschung erschwerten.

Der Hoaxster zeigt seine Vorgehensweise sehr anschaulich

Interessant ist auch, dass der Betrüger das genaue Verständnis der Zielkundschaft als besonders wichtig erachtet. So baute er das Gerät aus Elementen anderer Telefone zusammen, um keine Stilbrüche in seine Konstruktion einzubauen.

Wir lernen also aus dem Fake, dass man – gerade im Internet – bei weitem nicht alles glauben darf. Gerade in der Technikbranche sind gefälschte Leaks und Bilder an der Tagesordnung, bei oben genannten Beispiel eben ein wirklich gelungener Hoax.

Quelle: androidpolice.com

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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