Sprünge in Displays bald Vergangenheit

Tam Hanna 4. Dezember 2012 4 Kommentar(e)

Kaum etwas ist so ärgerlich wie ein Sprung im Deckglas des (an sich funktionierenden) Bildschirms – bei neueren Smartphones ist es nämlich nicht möglich, das eine Teil ohne das andere auszutauschen.Insbesondere im Reich der Apple-Jünger sieht man deshalb immer wieder User, die ein iPhone trotz Sprüngen im Display weiterverwenden – aber auch im (günstigeren) Android-Bereich steigt die Anzahl beträchtlich.  Jedenfalls naht Hilfe aus Japan – die Firma Dai Nippon Printing arbeitet laut eigenen Angaben an einem Kunststoff, der die klassischen Glasabdeckungen überflüssig machen soll.

Dieser Kunststoff ist biegsam – Sprünge gehören der Vergangenheit an (Bildquelle: DNP)

Die Härte des Materials ist trotzdem sehr gut – der Hersteller spezifiziert, dass der „Deckglas-Ersatz“ selbst dem Abreiben mit Stahlwolle bei einer Streckenlast von 500 Gramm/cm2 ohne Probleme gewachsen sein sollte.

Übrigens handelt es sich bei diesem Produkt mit Sicherheit nicht um VaporWare- Dai Nippon Printing möchte im ersten Halbjahr des beginnenden Finanzjahrs 2013 (beginnt in Japan am ersten April) mit der Auslieferung der neuartigen Polymere beginnen – für das Finanzjahr 2014 ist ein Umsatz von 93 Millionen Euro avisiert. Hoffen wir, dass der Displaykunststoff hält, was die ersten Ankündigungen versprechen.

Hattet ihr schon Probleme mit kaputten Displays?

Quelle: Pressetext

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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