Aktuelle Microsoft-Studie: So unhöflich sind wir im Netz

16. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Aktuelle Microsoft-Studie: So unhöflich sind wir im Netz Kommentar(e)

Im Netz vergessen wir unsere gute Erziehung und beleidigen auch schon mal andere. Doch welche Länder sind im Netz besonders unhöflich?

Eine persönliche Kränkung ist schnell mal geschrieben, aber nicht einfach ins Gesicht gesagt. Also schreiben wir drauf los, meist sogar unter einem anonymen Mantel. Ein Phänomen, dass sich mit Facebook und Co entwickelt hat und nun von Microsoft jährlich untersucht wird. Die Redmonder untersuchen im , dem digitalen Höflichkeitsindex, wie es in bestimmten Ländern um die Netz-Manieren bestellt ist. Zu diesem Zweck wurden die Teilnehmer der Studie befragt, ob sie verschiedene Risiko-Situationen im Netz schon mal erlebt haben: etwa unerwünschte Kontaktaufnahme, Rufschädigung oder Diskriminierung.

Im Netz kann man leicht jemand beleidigen (Foto: Shutterstock/Antonio-Guillem)

Im Netz kann man leicht jemand beleidigen (Foto: Shutterstock/Antonio-Guillem)

Rund ein Drittel sind Opfer

Interessant: Zwei von drei Befragte gaben an, bereits einmal so einem Risiko ausgesetzt gewesen zu sein. Die Ergebnisse wurden von Microsoft für jedes Land ausgewertet und so wissen wir nun, wo man im Netz besonders unhöflich ist und wo man sich noch an die Netiquette hält. Deutschland ist weder besonders online-höflich noch online-unhöflich. Hier gaben 62 Prozent an, bereits Opfer so einer unhöflichen Attacke geworden zu sein. Am unhöflichsten sind interessanterweise Einwohner von Südafrika. Und am höflichsten – wer hätte das erwartet? – sind die Briten, selbst im Netz.

Der Höflichkeitsindex von UK bis SA (Foto Microsoft)

Der Online-Höflichkeitsindex von UK bis SA (Foto Microsoft)

Auch von Bedeutung

Besonders interessant sind die Auswertungen nach Alter und Geschlecht. So fühlen sich etwa die Männer häufiger von den erwähnten Online-Attacken bedroht als Frauen. Allerdings können die Männer damit auch besser umgehen als Frauen. Und wie sieht es mit den jungen Onlinern aus? Die sind natürlich wesentlich mehr Interaktionen ausgesetzt. Aber sie wissen auch gut damit umzugehen, vor allem wissen sie, an welche Stellen man sich im Falle des Falles wenden muss.

Quelle: Microsoft und Statista

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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