Der große Irrtum: Samsung und Apple dominieren den Smartphone-Markt gar nicht

6. November 2015 0 Kommentar(e)

Samsung und Apple dominieren den Smartphone-Markt, heißt es immer wieder. Doch das ist nicht korrekt. In Wahrheit dominieren alle anderen Hersteller den Markt.

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Von den 355 Millionen Smartphones, die  laut aktuellen Daten von IDC im vergangenen Quartal weltweit verkauft wurden, fanden sich 84,5 Millionen Handys von Samsung und 48 Millionen von Apple. Zusammen also 132,5 Millionen. Damit kommen die beiden „nur“ auf rund 37 Prozent Marktanteil.

China vor Südkorea

Den restlichen Markt – und das sind immerhin – 63 Prozent teilen sich die „anderen“ Hersteller  – allen voran die chinesischen Unternehmen Huawei, Lenovo und Xiaomi. Und genau diese asiatischen Nachbarn machen Samsung offenbar zu schaffen. Kannte die Absatzkurve bis zum ersten Quartal 2014 nur eine Richtung, nämlich die nach oben, so stagniert der Absatz der Südkoreaner seither. Im Moment liegen sie bei knapp unter 24 Prozent.

Foto: Statista

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Und wo steht Apple?

Der Absatz der iPhones ist ohnehin schwieriger einzuordnen. Da gibt es die Peaks jeweils im dritten Quartal eines Jahres – und die waren bisher immer höher als die vorangegangenen. Im Moment haben wir noch keine Zahlen aus dem vierten Quartal. Also müssen wir auf das dritte zurückgreifen und da liegt Apple deutlich hinter Samsung. Genaugenommen bei 13,5 Prozent. Das kann sich jedoch in wenigen Monaten ändern, wenn die Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht werden.

Wie auch immer, der Markt wird nicht von Samsung und Apple dominiert, sondern vom Rest der Hersteller. Wobei sich all diese Zahlen lediglich auf den Absatz beziehen und nicht auf die Rentabilität bzw. den Gewinn. Denn diesbezüglich liegt Apple nach wie vor wie weit vor allen anderen. Im dritten Quartal lag er bei 10,7 Milliarden US-Dollar. Und das Jahr 2015 wird ganz sicher das beste Jahr der Konzerngeschichte werden.

Quelle: Statista

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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