Facebookdämmerung: Anteil der Facebook-Nutzer fällt auf niedrigsten Stand seit 2012

16. Januar 2016 0 Kommentar(e)

Facebook ist nicht mehr der meistgenutzte Social Dienst in Deutschland. Youtube hat 2015 Facebook überholt.

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Wissen lässt uns dies der „Social Media-Atlas 2015/2016“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor. Hier erfahren wir auch, wer auf den weiteren Plätzen liegt. An dritter Stelle kommt WhatsApp. Der Messenger wird immer beliebter. Lediglich 24 Prozent der 2.817 befragten deutschen Social Media Nutzer gaben an, WhatsApp nicht zu nutzen. WhatsApp wird also von 76 Prozent der deutschen SM User genutzt. Das ist viel, wenngleich der Prozentsatz bei Facebook bei nur 13 Prozent liegt, was ja bedeutet, dass Facebook umgekehrt von 87 Prozent genutzt wird. Und dennoch bedeuten diese 87 Prozent den niedrigsten Wert seit 2012.

Weitere bekannte soziale Medien wie Google+, Twitter, Instagram und Xing liegen relativ abgeschlagen bei einer Nutzung von 27 bis 45 Prozent. Google+ wird z.B. nur von 45 Prozent der Social Media-Nutzer eingesetzt. Xing gar nur von 27 Prozent. Interessant: Tinder kommt auf nur 8 Prozent.

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Aktiv oder passiv?

WhatsApp liegt zwar nur an dritter Stelle, aber was die aktive Nutzung betrifft, steht der Messenger an der Spitze. Haben 2012 noch 58 Prozent der deutschen Social-Media-Nutzer auf Facebook Beiträge und Kommentare verfasst, so waren es 2014 nur noch 38 Prozent. Und 2015 lag dieser Wert bei nur noch 34 Prozent. Bei WhatsApp hingegen sind es 65% aktive Nutzer.

„Diese Entwicklung war absehbar“, so Dr. Roland Heintze, Social-Media-Experte beim Faktenkontor, „Soziale Netzwerke leben von den User-generierten Inhalten. Je weniger Leute ein Soziales Medium aktiv mit Leben erfüllen, umso unattraktiver wird es auch für passive Nutzer. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Abwärtstrend bei Facebook fortsetzen wird.“

Quelle: Faktenkontor

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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