Kindererziehung im digitalen Zeitalter: Einstiegsalter in Deutschland später

27. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Kindererziehung im digitalen Zeitalter: Einstiegsalter in Deutschland später Kommentar(e)

Ab welchem Alter lassen Eltern ihren Nachwuchs ohne Beaufsichtigung im Internet surfen oder ein eigenes Social-Media-Profil anlegen? Wann bekommt der Nachwuchs sein erstes eigenes Smartphone? Der Security-Software-Hersteller ESET hat dazu rund 1.000 Personen in Deutschland, Russland, UK und USA befragt.

Ab ins Internet

Interessant ist: Deutschen Kindern wird der Einstieg in die digitale Welt am längsten verwehrt. Die deutschen Eltern geben an, dass ihre Kinder erst mit 9 Jahren und 10 Monaten (also rund 10 Jahren) unbeaufsichtigt das Internet nutzen dürfen. Damit liegt Deutschland hinter Großbritannien (9 Jahre, 6 Monate) und den USA (9 Jahre, 5 Monate).

Auch die Ergebnisse in der Kategorie „Zugang zu sozialen Netzwerken“ sind interessant: Während sich die Eltern der drei Nationen Deutschland, Großbritannien und USA lange Zeit lassen (rund 10 Jahren und 7 Monate), sind russische Kinder mit 8 Jahren und 7 Monaten Frühentwickler.

Mein erstes Smartphone

Ähnlich sind die Ergebnisse beim ersten Mobiltelefon. In Deutschland gibt es das im Schnitt mit  9 Jahren und 8 Monaten (USA: 9 Jahre, 10 Monate; UK: 9 Jahre, 7 Monate), in Russland freuen sich die Kinder bereits mit 7 Jahren und 2 Monaten über ihr erstes Smartphone.

Geschlechtsspezifische Unterschiede

Fast zu erwarten war das Ergebnis, dass Väter allgemein etwas milder in der Erziehung sind und ihre Kinder rund ein Jahr früher in die digitale Welt entlassen, als deren Mütter.

Lösung für achtsame Eltern

ESET bietet mit „Parental Control“ allen achtsamen Eltern eine App, mit der sie ihre Kinder bei den ersten Schritten im Netz begleiten können. Die App schützt den Nachwuchs mit altersgerechten Filtern vor unangemessenen Inhalten auf Android-Tablets und Smartphones.

Hier noch eine Infografik:

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Quelle: ESET

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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