Tablet-Marktanteile: Das iPad stirbt aus, alle anderen Tablets k├Ąmpfen ums ├ťberleben

1. August 2015 0 Kommentar(e)

Das Tablet ist tot, es lebe das Tablet. Die Ums├Ątze am Tablet-Markt stagnieren seit zwei Jahren, ja sie gehen sogar leicht zur├╝ck. Den Markt mischen aber jetzt nicht mehr Apple und Samsung auf.

Lag der Marktanteil des iPads im zweiten Quartal 2011 noch bei 61,5 Prozent, so sind die Flunder aus Cupertino nun auf unter 25 Prozent Anteil abgest├╝rzt. Insofern ist es l├Ąngst nicht mehr korrekt wenn jemand sagt, er habe ein iPad, aber ein Tablet meint. Fr├╝her konnte man beide Begriffe synonym verwenden.

Auch Samsung verzeichnet Minus

Auch die Nummer zwei, Samsung, hat gegen├╝ber dem Vorjahr einen Prozentpunkt eingeb├╝├čt.┬á Okay, Samsungs Anteile sind nun jahrelang gestiegen, von ca. 7 Prozent auf rund 21 in der Spitze. Aber im Moment liegen die Koreaner wieder deutlich unter 20 Prozent.

Und der Rest?

Und nun zu den ÔÇ×AnderenÔÇť. Damit sind alle anderen Hersteller von Tablets gemeint, und deren gibt es viele: Acer, Asus, Google, Huawei, Lenovo, LG, Medion, Motorola, Pearl, Sony, Toshiba, Xiaomi und ZTE sind die wohl bekanntesten. Sie brachten es vor vier Jahren (2011) auf ÔÇ×nurÔÇť 31 Prozent der Marktanteile und liegen jetzt auf fast 60 Prozent.

Ungeachtet dessen, der Markt stagniert. Wenig neue Ger├Ąte im Allgemeinen und mangelnde Hardware-Innovationen im Besonderen, sehen die Analysten als Ursache daf├╝r. Hinzu kommt, dass der Lebenszyklus bei Tablets im Vergleich zu Smartphones um einiges l├Ąnger ist. Und die Phablets haben schlie├člich auch noch dazu beigetragen, den Tablets das Leben schwer zu machen.

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Zwar wird das iPad nicht so schnell aussterben ÔÇô wie eingangs vermutet, aber der R├╝ckgang von 60 auf 25 Prozent innerhalb von vier Jahren ist dramatisch. Er ist vor allem den g├╝nstigen Preisen der vielen eher unbekannten Android-Tablet-Hersteller geschuldet.

Quelle: Statista

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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