Umfrage: In f├╝nf Jahren ist das Smartphone tot

Hartmut Schumacher 9. Januar 2016 1 Kommentar(e)

Nach einer Umfrage des Netzwerkausr├╝sters Ericsson sind viele Smartphone-Anwender der Meinung, dass sie schon in wenigen Jahren mehr mit intelligenten Alltagsgegenst├Ąnden kommunizieren werden, als ihr Smartphone zu verwenden.
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Laut einer Umfrage von Ericsson w├╝nschen sich Verbraucher K├╝nstliche-Intelligenz-Systeme, die ihnen unter anderem beim Suchen im Internet, beim Planen von Reisen und bei finanziellen Entscheidungen behilflich sind. (Grafik: Ericsson)

Laut einer Umfrage von Ericsson w├╝nschen sich Verbraucher K├╝nstliche-Intelligenz-Systeme, die ihnen unter anderem beim Suchen im Internet, beim Planen von Reisen und bei finanziellen Entscheidungen behilflich sind. (Grafik: Ericsson)

Wann hat die Ära der Smartphones begonnen? Die einen werden sagen, 1996 mit dem Erscheinen des Nokia Communicator. Andere werden argumentieren, mit der Markteinführung des ersten iPhone-Modells im Jahr 2007. Aber wie dem auch sei: In etwa fünf Jahren wird das Zeitalter der Smartphones bereits wieder vorbei sein. Dies zumindest ist das Ergebnis einer Verbraucherumfrage des schwedischen Netzwerkausrüsters Ericsson (der bis zum Jahr 2012 selber Smartphones hergestellt hat).

Laut dieser Umfrage mit dem Titel ÔÇ×10 Hot Consumer Trends for 2016ÔÇť werden Smartphones abgel├Âst durch K├╝nstliche-Intelligenz-Systeme, die es erlauben, mittels Sprache direkt mit Alltagsgegenst├Ąnden wie beispielsweise Haushaltsger├Ąten kommunizieren zu k├Ânnen.

Etwa die H├Ąlfte der befragten Smartphone-Benutzer glauben, dass dies m├Âglich sein wird. Und 85 Prozent der Smartphone-Benutzer denken, dass am K├Ârper getragene elektronische Assistenten (Wearables) in 5 Jahren allgemein ├╝blich sein werden.

K├╝nstliche Intelligenz als Lehrer, Finanzberater und Gespr├Ąchspartner

Rebecka Cedering ├ůngstr├Âm vom Ericsson ConsumerLab erl├Ąutert: ÔÇ×Ein Smartphone in der Hand ist nicht wirklich besonders praktisch. Beispielsweise dann, wenn man ein Auto f├Ąhrt oder kocht. Und es gibt viele weitere Situationen, in denen das Verwenden eines Bildschirms nicht so ideal ist. Deshalb denkt etwa die H├Ąlfte der Verbraucher, dass Smartphones in 5 Jahren der Vergangenheit angeh├Âren werden.ÔÇť

Die befragten Smartphone-Benutzer glauben, dass K├╝nstliche-Intelligenz-Systeme viele allt├Ągliche Aufgaben ├╝bernehmen werden, beispielsweise Suchvorg├Ąnge im Internet (73 Prozent) und Reisehinweise (64 Prozent) ÔÇô und auch allgemein als pers├Ânliche Assistenten fungieren werden (57 Prozent).

44 Prozent der Befragten k├Ânnen sich k├╝nstliche Intelligenzen als Lehrer vorstellen. 43 Prozent sind offen f├╝r medizinische Ratschl├Ąge aus derartigen Quellen. Finanzielle Ratschl├Ąge w├╝rden 41 Prozent der Befragten gerne von K├╝nstliche-Intelligenz-Systeme entgegennehmen. Und immerhin noch 35 Prozent w├╝nschen sich eine k├╝nstliche Intelligenz als Gespr├Ąchspartner.

Quelle: Ericsson

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren f├╝r eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als n├╝tzliche Strukturierungsmittel ÔÇô und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person ├╝ber sich selbst.