Die Zukunft ist angerichtet: Dieser K├╝chenroboter kocht alles, was schmeckt

5. August 2016 0 Kommentar(e)

Wozu selber kochen, wenn es ein Roboter auch tut? Und der kocht so gut wie ein Fernsehkoch.

Wie kann ein Roboter so gut kochen, wie ein ber├╝hmter Fernsehkoch? Ganz einfach, der Roboter wurde mit einem Motion-Capture-System quasi trainiert. Sprich: BBC Fernsehkoch Tim Anderson kochte und seine Bewegungen wurden aufgezeichnet. Zwei Roboterh├Ąnde des US-Herstellers Moley Robotics wurden damit programmiert und kochen nun Tim Andersons Speisen in h├Âchster Pr├Ązision und in derselben Geschwindigkeit nach.

Ein Roboter, der kocht, wie ein Chefkoch (Foto: Moley Robotics)

Ein Roboter, der kocht, wie ein Chefkoch (Foto: Moley Robotics)

Nat├╝rlich wei├č der Roboter nicht, wo er Mehl, Salz und ├ľl findet. Das muss man ihm auf der K├╝chenablage bereitstellen. Aber dann legt er so richtig los und zaubert Gerichte auf den Tisch, die Tim Anderson nicht besser machen k├Ânnte. Im Prinzip hat sie ja er mit seinen verl├Ąngerten H├Ąnden gemacht.

Ausgezeichneter Prototyp

Die Idee dazu hatte der Gr├╝nder Mark Oleynik im Januar 2014 und bereits im September 2014 hatte er ein Team aufgebaut, das einen Prototyp herstellte. Dieser wurde dann im Mai 2015 auf der CES in Shanghai ausgezeichnet. Im September 2016 soll nun eine Crowdfunding-Kampagne starten, mit der das n├Âtige Kleingeld f├╝r die Produktion eingesammelt wird. Und im vierten Quartal 2017 soll das Ding dann kochfertig sein. Dann soll es eine Consumer-Version des K├╝chen-Roboters ┬ágeben.

Zur├╝ckhaltender Roboter

Bedient wird die K├╝che ├╝ber einen Touch-Screen oder aus der Ferne via Smartphone. Nach der Programmierung einer Speise werden die Roboterarme ausgefahren ÔÇô eine Glasscheibe trennt ├╝brigens den Robikoch von den m├Âglichen Zuschauern. Sicher ist sicher ÔÇô nicht dass ein echter Finger im Suppentopf landet. Nach dem Kochen fahren die beiden H├Ąnde sich wieder so ein, dass sie nicht sichtbar sind.

Moley sieht in der Roboterk├╝che gro├čes Potenzial: in der Gastronomie oder etwa f├╝r Fluggesellschaften, aber auch in der Ausbildung von K├Âchen.

Quelle: Moley, Facebook/Mashable

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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