Abgetaucht: Das Sony Z3+ und die Cold Water Challenge

Peter Mu├čler 10. August 2015 1 Kommentar(e)

Die Hitze der letzten Tage macht nicht nur vielen Smartphone-Usern zu schaffen, sondern auch den Smartphones selbst. Unser Sony Xperia Z3+ hat derart geschwitzt, dass es zum Baden unbedingt mitkommen wollte. Den Wunsch konnten wir ihm natürlich nicht abschlagen. 

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Der im neuen Sony-Flaggschiff verbaute Snapdragon 810 hat unter Last mit Hitzeproblemen zu k├Ąmpfen – das ist nicht neu. Steigt die Au├čentemperatur allerdings auf Werte, die selbst Sommer-Junkies aus der Fassung bringen, braucht es nicht einmal mehr rechenintensive Prozesse um das h├╝bsche Ding zum Gl├╝hen zu bringen. Selbst bei Standby-Betrieb im Schatten konnten wir uns vergangenes Wochenende beinahe die Finger als Alu-Glas-Konstrukt aus Japan verbrennen. Kamerabenutzung? Keine Chance.

Z3+ ├ťberhitzung

Um das Phone wieder auf Betriebstemperatur herunterzuk├╝hlen, nutzten wir dann einfach das Wasser eines┬áGebirgsflusses, das ├╝blicherweise Bier und Beine fast auf K├╝hlschranktemperatur schockfrostet. Sorgen sollte einem das keine bereiten – schlie├člich ist das neue Z-Topmodell ja wasserdicht. Dass dabei dann auch die Kamera wieder zum Leben erwachte, beschert euch nun Einblicke in die Unterwasserwelt eines Voralpen-Stromes.

Das Video:

Hier kann man nicht meckern – die Bildqualit├Ąt ist sehr gut, eine Tauchkamera kann das nicht besser. Auch haben wir keinerlei Sch├Ąden bemerkt, lediglich der Sound mit Wasser im Mikrofon war nicht studioreif. Seine coole Contenance hat das Z3+ aber nicht lange bewahrt. Bereits auf dem Handtuch war es wieder so warm, dass es das Video nur mit sekundenlangen Unterbrechungen abspielen konnte. Zuhause nach einer halben Stunde im K├╝hlschrank lief aber alles ruckelfrei. Hier geht es ├╝brigens zu unserem ausf├╝hrlichen Test des Ger├Ąts.

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Peter Mu├čler   Redakteur

Als ├ästhet besch├Ąftigt er sich gerne mit formsch├Ânen Ger├Ąten und ├ťberschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugeh├Ąuse. Als Redakteur f├╝r die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine ├ťberschrift alleine macht noch keinen Artikel.