Apple-Patent: Autokorrektur soll künftig mehrere Vorschläge liefern

29. April 2016 0 Kommentar(e)

Autokorrektur – gleichermaßen beliebt und gehasst. Während die einen die automatische Korrektur feiern, ärgern sich die anderen über die Fehler des Systems. Apple soll nun an einer Lösung arbeiten: Ein neues Patent zeigt, wie iPhones die Fehler künftig vermeiden sollen. 

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Man kennt das Problem: Da tippt man einen Satz, der dann beim Empfänger gänzlich anders ankommt – schlichtweg, weil die Autokorrektur reinpfuscht. Die Lösung? Bislang entweder die Autokorrektur ausschalten oder das System mit allen Wörtern füttern, die man so verwendet. Fehlerlose Nachrichten garantiert aber auch das nicht immer.

Apple nimmt sich nun scheinbar dieser Thematik an: Wer mit einem iPhone künftig eine Nachricht schickt, muss sich keine Sorgen mehr machen, wie der Text beim virtuellen Gegenüber ankommt. Wörter, die die Autokorrektur ausgebessert hat, werden künftig hervorgehoben. Wer auf die markierte Stelle tippt, bekommt ein Kontextmenü mit alternativen Ausdrücken angezeigt. Ein Beispiel: Das englische Wort „offer“ könnte auch „order“ heißen, beide Varianten werden im Untermenü präsentiert. Sollte der Satz also keinen Sinn ergeben, kann der Empfänger sich einfach alle möglichen Optionen anzeigen lassen – und den Satz so dann doch verstehen.

Nähere Details zum Patent gibt es allerdings noch nicht. Das bedeutet auch, dass wir nicht wissen, wann das Feature auf den Geräten Einzug halten wird. Sinn machen würde allerdings eine Präsentation auf der WWDC, der hauseigenen Messe von Apple, im Juni diesen Jahres. Wir halten euch natürlich über die Entwicklung auf dem Laufenden.

Würdet ihr ein derartiges Feature praktisch finden? Oder nutzt ihr die Autokorrektur ohnehin nicht? Wir freuen uns über Kommentare!

Quelle: TheVerge

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oliver

Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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