Amazon Echo: Virtuelle Assistentin Alexa geht selbstständig auf wilde Einkaufstour

Hartmut Schumacher 17. Januar 2017 Kommentare deaktiviert für Amazon Echo: Virtuelle Assistentin Alexa geht selbstständig auf wilde Einkaufstour Kommentar(e)

In den USA hat der smarte Lautsprecher „Amazon Echo“ mehrere Haushalte mit teuren Puppenhäusern beglückt. Durch einen kleinen Trick können Sie verhindern, dass Ihnen etwas Ähnliches blüht.

(Foto: Amazon)

(Foto: Amazon)

Der smarte Lautsprecher „Amazon Echo“ lässt sich durch Sprachbefehle steuern. Das kann durchaus auch schiefgehen. Niemand weiß das besser als eine Familie in Dallas. Sie bekam von Verwandten einen Echo-Lautsprecher zu Weihnachten geschenkt. Auch Brooke, die sechsjährige Tochter der Familie, hatte Spaß daran, sich mit der virtuellen Assistentin Alexa zu unterhalten, die in dem Lautsprecher ihren Dienst verrichtet.

Allerdings interpretierte Alexa eine harmlose Unterhaltung über Puppenhäuser und Kekse falsch – und bestellte prompt bei Amazon ein 160-Euro-Puppenhaus und zwei Kilo Kekse für das Kind.

Damit ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende. Denn als ein örtlicher Fernsehsender über die versehentliche Bestellung berichtete, löste der Satz: „I love the little girl, saying ‚Alexa ordered me a dollhouse.’.“ des Nachrichtensprechers eine weitere Welle von Bestellungen aus – bei Zuschauern deren Echo-Lautsprecher sich in der Hörweite des Fernsehers befand.

Tipps zur sicheren Nutzung

Die Experten des Sicherheitsunternehmens ESET haben das zum Anlass genommen, um einen Artikel zu veröffentlichen, der viele hilfreiche Ratschläge zur sicheren Benutzung des Echo-Lautsprechers enthält.

Gut zu wissen unter anderem, dass man den Lautsprecher so einstellen kann, dass jeder Kauf durch das Eingeben eines Codes bestätigt werden muss. Ganz auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie die Bestellfunktion komplett ausschalten.

Laut Amazon ist es zudem möglich, versehentliche Alexa-Bestellungen problemlos zurückzugeben.

Quelle: ESET – We Live Security

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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