Eora 3D: Hochpräzises 3-D-Scannen mit dem Smartphone

Hartmut Schumacher 24. Oktober 2015 0 Kommentar(e)

Warum wird der 3-D-Scanner „Eora 3D“ für lediglich etwa 230 Euro erhältlich sein? Weil er die Kamera eines Smartphones als Optik benutzt.
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Der „Eora 3D“-Scanner ist relativ preiswert, weil er die Kamera eines Smartphones als Eingabemedium verwendet. (Foto: Eora 3D)

Der „Eora 3D“-Scanner ist relativ preiswert, weil er die Kamera eines Smartphones als Eingabemedium verwendet. (Foto: Eora 3D)

Mit dem Scanner „Eora 3D“ kannst du Gegenstände optisch abtasten lassen, um von ihnen dreidimensionale Modelle zu erzeugen – die du dann beispielsweise zum Produzieren mittels 3-D-Druckern verwenden kannst.

Die Besonderheit des Scanners besteht darin, dass er sehr präzise ist (etwa 100 Mikrometer) und dennoch relativ preiswert. Das erreicht er dadurch, dass er die Kamera eines Smartphones als Eingabemedium benutzt.

Zum Scannen befestigst du das Smartphone an dem röhrenförmigen Gehäuse des „Eora 3D“-Scanners, der dann zum Abtasten des gewünschten Gegenstands einen grünen Laser verwendet. Das Scannen dauert etwa fünf Minuten. Der Gegenstand darf bis zu einem Meter entfernt sein.

Der Scanner ist kompatibel mit (einigen) Android- und iOS-Smartphones. Die Daten tauscht der Scanner mit dem Smartphone per Bluetooth aus.

Steuern per App

Steuern lässt sich das Scannen vom Smartphone aus mit der dazugehörigen App. Diese App ist auch imstande, die eingescannten Gegenstände anzuzeigen und zu drehen. Das Exportieren in verbreitete 3-D-Dateiformate ist ebenfalls möglich.

Die Kickstarter-Finanzierungskampagne war bereits erfolgreich. Frühe Besteller erhalten den Scanner für 229 US-Dollar. Später soll er 255 Dollar kosten. Ausgeliefert werden sollen die ersten Exemplare im November 2015.

Die einzuscannenden Gegenstände dürfen bis zu einem Meter entfernt sein. Steuern lässt sich das Scannen über die dazugehörige Smartphone-App. (Foto: Eora 3D)

Die einzuscannenden Gegenstände dürfen bis zu einem Meter entfernt sein. Steuern lässt sich das Scannen über die dazugehörige Smartphone-App. (Foto: Eora 3D)

Zubehör: Drehteller

Der „Eora 3D“-Scanner benötigt zwar nicht unbedingt einen Drehteller – da die App in der Lage ist, mehrere Scans aus verschiedenen Blickwinkeln zu einem vollständigen Modell zusammenzusetzen. Einfacher allerdings läuft das Scannen mit einem Drehteller schon ab. Und daher bietet der Hersteller als Zubehör einen Drehteller an, der über Bluetooth angesteuert wird.

Quellen: Eora 3DEora 3D bei Kickstarter

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.