Erstes Smartphone mit Iris-Scanner vorgestellt

14. Mai 2015 2 Kommentar(e)

Das Smartphone mit einem verfĂĽhrerischen Blick entsperren? Mag sich auf den ersten Blick eigenartig anhören, könnte aber schon bald Realität sein – das erste Gerät mit Iris-Scanner wurde bereits vorgestellt.

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NTT DoCoMo, ein japanischer Telekomkonzern, hat das Gerät in Zusammenarbeit mit Fujitsu entwickelt. Die dem System zugrunde liegende Technologie wurde bereits auf dem MWC im Februar gezeigt und wurde nun eben erstmals in einem Seriengerät verbaut.

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Will der Nutzer sein Smartphone entsperren, reicht es kĂĽnftig, rund eine Sekunde in den Iris-Scanner zu starren. Auch Bezahlvorgänge können so bestätigt werden, insgesamt soll das System die Sicherheit signifikant erhöhen. Zum Erkennen der Iris sind Infrarot-LEDs und eine Infrarot-Kamera verbaut. Die restlichen Daten des Smartphones, das auf den eher ungewöhnlichen Namen „Arrows NX F-04G“ hört: 3 GB RAM, 5,2 Zoll-Display mit WQHD-Auflösung, 21,5 MP-Hauptkamera. Der Akku ist 3120 mAh stark, 32 GB interner Speicher, NFC und die 2,4 MP-Frontknipse runden das Angebot ab. Ăśber den verbauten Prozessor sind momentan noch keine Daten verfĂĽgbar. DafĂĽr wissen wir den Preis: Rund 400 Euro soll das erste Smartphone mit Iris-Scanner kosten, in Japan ist es ab Ende Mai erhältlich. In hiesigen Shops wird das Gerät hingegen nicht aufschlagen.

Die Fehlerquote des Systems liegt übrigens bei 1:100.000. Dennoch ist die Entwicklung nicht absehbar: Biometrische Daten gelten zwar als sehr sicher und schwer zu stehlen, passiert dies aber doch, brennt der Hut: Fingerabdrücke oder die Iris lassen sich bekanntlich nicht ändern, was durchaus Risiken bergen kann.

Uns interessiert die Meinung unserer Leser: Welches System schützt euer Gerät? Fingerabdruckscanner, Entsperrmuster oder doch der klassische Code? Und was haltet ihr vom Iris-Scanner? Meinungen in die Kommentare!

Quelle: Heise

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews fĂĽr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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