Furzable: Auf Kickstarter wird gerade das sinnloseste Wearable des Jahres finanziert

Redaktion 30. April 2015 0 Kommentar(e)

Wir haben gerade einmal Ende April und schon gibt es einen Gewinner für den Titel „Sinnlosestes Wearable des Jahres“. Der Gewinner dieses Preises ist ein „Furzable“ Namens CH4, welches derzeit auf Kickstarter nach Unterstützern sucht.

Auch interessant: Sony hat gerade das lächerlichste Produkt in der Geschichte der Menschheit vorgestellt

ch4_furzable_1

Während des Verdauungsprozesses entstehen in unseren Innereien verschiedene Gase. Diese wollen früher oder später einmal den Verdauungstrakt verlassen. Die unangenehme Folge ist ein Furz, der meist in den unpassendsten Situationen das Weite suchen möchte. In einem solchen Moment muss man die Pobacken zusammenkneifen und sich die Flatulenz verkneifen bis die Luft rein ist. Mit Hilfe von CH4 sollen diese Momente künftig der Vergangenheit angehören.

Trackt deine Flatulenzen

Je nachdem welches Essen man zu sich genommen hat, werden mehr oder weniger Blähungen hervorgerufen. Hier kommt das Wearable CH4 ins Spiel. Dieses kleine Gerät sollst du dir eingeschaltet in die hintere Hosentasche stecken oder hinten auf den Gürtel schnallen. Das Wearable nimmt daraufhin alle Flatulenzen die über den Tag hinweg auftreten auf und zeigt sie in einer App auf dem Smartphone. In Kombination mit der Eingabe deiner eingenommenen Speisen kannst du so bestimmen, welches Essen dein Körper weniger gut verträgt.

ch4_furzable_2

Kampagne ohne Erfolg

Derzeit hält das Projekt von CH4 bei 38 Spendern mit einem Betrag von 1.825 Dollar. Für eine erfolgreiche Finanzierung werden insgesamt 180.000 Dollar benötigt, wobei nur mehr 11 Tage verbleiben. Damit ist das Projekt vermutlich schon gelaufen, es sei denn man kann eine virale Marketing-Kampagne lostreten und die richtige Zielgruppe finden. Neben der sehr skurrilen Idee ist mit Sicherheit auch der Preis eines einzigen Geräts nicht ganz am Scheitern der Kampagne unschuldig. Immerhin wollen die Macher von CH4 120 Dollar für ein Stück haben.

Zu teuer!

Alles in allem muss man sagen, dass dieses Projekt schon seit Anbeginn der Kampagne eigentlich keine Chance hatte jemals finanziert zu werden. Das liegt womöglich nicht an der etwas abgefahrenen Idee – auf Kickstarter sind schon ganz andere Dinge finanziert worden, sondern vielmehr an dem fast schon unverschämt hohen Preis für ein einziges Gerät. Trotzdem hat uns die Kampagne zum Lachen gebracht und von daher passt das dann auch.

Quelle: Kickstarter

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen